Zusammenarbeit bringt Erfolg

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Die 10 Vorhaben und 30 Projekte drehten sich darum, Arbeitsabläufe zu optimieren, Ressourcen effizienter einzusetzen und durch die überbetriebliche Zusammenarbeit die landwirtschaftlichen Betriebe in Österreich zu stärken. Die Projekte tragen zu einer nachhaltigeren, ressourcenschonenden Bewirtschaftung bei. Mitmachen konnten alle über 160.000 landwirtschaftlichen Betriebe Österreichs. Dies sind die Maßnahmen die der Maschinenring Cluster trifft um die Kooperation in der heimischen Landwirtschaft zu intensivieren und zu fördern.
Der Maschinenring Cluster fördert die Zusammenarbeit der heimischen Landwirtschaft, z.B. mit der Einsatzplanung im Online Manager.
Der Maschinenring Cluster fördert die Zusammenarbeit der heimischen Landwirtschaft, z.B. mit der Einsatzplanung im Online Manager.
Kosten sparen, Technik nutzen

Wer Aufträge an andere Landwirtinnen und Landwirte vergibt, profitiert in dieser Zusammenarbeit vom Wissen und den Maschinen dieser Dienstleisterinnen und Dienstleister. Daher vermehrte der Maschinenring im Rahmen des Clusters z.B. das Wissen von Pflanzenschutz-Experten und schuf 40 Arbeitsplätze für Wirtschafts- und Agrar Fachkräfte.

Gemeinschaftsmaschinen-Management

Über den Cluster wurde die Zusammenarbeit und gemeinsame Nutzung von Maschinen gerade in jenen Bereichen unterstützt, wo sie besonders kompliziert ist. Etwa im Berggebiet, um die Bewirtschaftung von Steilflächen abzusichern. Hier ist die Auslagerung von Arbeiten meist kompliziert: Sowohl wegen der Gelände- und oft schwierigen Bodenverhältnisse, als auch auf Grund der Entfernungen und der eingeschränkten Mobilität der benötigten Maschinen. Kurze Zeitfenster für die Durchführung der jeweiligen Arbeiten sind ein weiteres Hindernis für eine effiziente, überbetriebliche Kooperation. Lösungen bietet das Gemeinschaftsmaschinen-Management des Maschinenring. Ein Erfolgsbeispiel ist die Gülleverschlauchung von fünf Tiroler Betrieben. Die Zeit zum Ausbringen der Gülle sank von vier Tagen auf einen halben Tag.

Ergänzend dazu wurde ein Online-Tool (Maschinenring Online-Manager) entwickelt, über das man z.B. Einsätze planen und abrechnen kann.

Mit Unterstützung von Bund, Ländern und Europäischer Union.
Mit Unterstützung von Bund, Ländern und Europäischer Union.
Bei den Salzburger Güllefachtagen waren Gemeinschaftsmaschinen ebenfalls ein zentrales Thema. Diese zählen zu den mehr als 170 Veranstaltungen, bei denen der Maschinenring über Möglichkeiten der erfolgreichen Zusammenarbeit, über Zukunftsthemen und eine nachhaltige Landwirtschaft informierte.

Bisherige Beiträge
1. Mehr Zusammenarbeit durch Maschinenring Cluster
2. Neue Maschinenring Ausbildung verbindet Agrar mit Handwerk
3. Professioneller Pflanzenschutz bietet Sicherheit
4. Energie sparen, Kosten senken und Umwelt schonen
5. Besseres Grünland, besseres Futter
6. Optimales Düngemanagement spart Kosten und schont die Umwelt


Autor: Petra Herler
Aktualisiert am: 08.06.2018 10:36
Maschinenring News
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Optimales Düngemanagement spart Kosten und schont die Umwelt

Wirtschaftlich und grundwasserschonend kann Düngung nur dann sein, wenn die Nährstoffe aus Handels- und Wirtschaftsdüngern so effizient als möglich eingesetzt werden. Um eine Über- bzw. Unterversorgung zu vermeiden, muss der Landwirt wissen, was der Boden braucht und welche Nährstoffe der Wirtschaftsdünger enthält. Genau das leistet das , das sowohl die Beprobung des Bodens als auch des Wirtschaftsdüngers umfasst . Durchgeführt wird es vom Maschinenring Steiermark als akkreditierte Inspektionsstelle. Neben der Steiermark soll das Maschinenring Nährstoffmanagement zukünftig in weiteren Bundesländern angeboten werden.
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Maschinenring: Besseres Grünland, besseres Futter

Eine abwechslungsreiche Zusammensetzung des Grünlands sorgt für die ausgewogene Nährstoffzufuhr. Je höher die Grundfutterleistung, desto weniger konzentrierte Futtermittel sind ergänzend nötig.
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Energie sparen: Kosten senken und Umwelt schonen

Der Entwurf der neuen österreichischen Klima- und Energiestrategie fordert auch die Landwirtschaft auf, zum Erreichen der Pariser Klimaziele beizutragen. Der Maschinenring will im Rahmen seines Cluster-Projekts herausfinden, wie groß die Einsparungen durch Digitalisierung sind.
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Professioneller Pflanzenschutz bietet Sicherheit

Viele Betriebe machen den Pflanzenschutz noch selbst. Die dabei eingesetzte Technik ist meist veraltet und kaum ausgelastet. Zusätzlich werden auch der Kauf, die gesetzmäßige Anwendung und die Lagerung von Pflanzenschutzmitteln immer schwieriger. Deshalb denken viele Betriebe darüber nach, diese Aufgabe auszulagern.
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Neue Maschinenring-Ausbildung verbindet Agrar mit Handwerk

Der Maschinenring bietet 2018 eine neue Ausbildung an: die Wirtschafts- und Agrar Fachkraft. Sie kombiniert landwirtschaftliche Tätigkeiten und Handwerk, verbindet praktische Arbeit mit intensiven Kursen. 2015 starteten die ersten Pilotausbildungen in Oberösterreich, heuer gibt es österreichweit über 40 Ausbildungsplätze.
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Mehr Zusammenarbeit durch Maschinenring Cluster

2016 startete die größte landwirtschaftliche Kooperations-Initiative Österreichs: der Maschinenring Cluster.

Maschinenring Tirol: Erstmals über 7.000 Mitglieder

7.028 Landwirtschaftsbetriebe sind Mitglied bei einem der sechs Maschinenringe in Tirol – so viele wie noch niemals zuvor. Damit konnte 2016 erstmals die 7.000er-Schallmauer durchbrochen werden. Noch nie waren so viele Tiroler Landwirte Mitglied bei der bäuerlichen Organisation.

Maschinenring-Obmann Bösendorfer im Interview

Nach einem Gehaltsskandal und Rücktritten der Bundesspitze will der neue Obmann Johann Bösendorfer den Maschinenring Österreich wieder in ruhigere Gewässer führen. Er vertraut dabei zum Großteil auf das alte Team, denn ein Aufräumen sei nicht nötig.

Maschinenring Österreich: Neue Führungsspitze

Der Maschinenring Österreich und der Maschinenring Personal und Service haben eine neue Führungsspitze gewählt und die Neustrukturierung besiegelt. Die Affäre um hohe Bezüge hatte Ende Mai 2016 zu Rücktritten geführt.