Zuchtsauen: Hohe Futteraufnahme erreichen!

Viele Ferkelerzeuger setzen im Mittel 25 Ferkel ab und Spitzenleistungen von 28 bis 30 Ferkel werden in einigen Betrieben auch erreicht. Die Sauenfütterung und die Futteraufnahme müssen optimiert werden um diese Leistungen zu erreichen.
Verbesserte Fruchtbarkeitsleistung der Sauen

Ausschlaggebend für diesen enormen Fortschritt waren vor allem die Zucht und der Einsatz von Sauenherkünften mit verbesserter Fruchtbarkeitsleistung. Dabei sind besonders zum einen, die höhere Anzahl lebend geborener Ferkel und andererseits die gute Vitalität dieser Ferkel direkt nach der Geburt zu nennen. Eine weitere Maßnahme, die dieser Entwicklung zuträglich war, ist sicherlich auch im deutlich besseren Management bei der Jungsaueneingliederung zu sehen. Eine harmonische Eingliederung mit viel Kontakt zur späteren Betreuungsperson vermeidet Stress und hält Energien für höhere Leistungen bereit.

Optimierung der Nähr-, Mineral- und Wirkstoffversorgung

Die Sauenfütterung hat dieser Entwicklung des Leistungsvermögens natürlich auch Rechnung zu tragen, damit Vitalität und Nutzungsdauer dieser Hochleistungssauen erhalten bleibt. Dabei zeigt sich bei allen Fütterungsmaßnahmen zur Optimierung der Nähr-, Mineral- und Wirkstoffversorgung in den unterschiedlichen Leistungsstadien der Sauen, in der Praxis und in durchgeführten Exaktversuchen unter Stationsbedingungen, dass in erster Linie eine hinreichend hohe Futteraufnahme der Sauen in der Säugezeit den wohl wichtigsten „Schlüssel“ für hohe biologische Leistungen und damit für eine hohe Wirtschaftlichkeit darstellt.

Den gesamten Artikel von Dr. Gerhard Stalljohann (LK Nordrhein Westfalen) mit vielen weiteren Informationen und Empfehlungen zur

- richigen Energie- und Aminosäureversorgung im Sauenfutter

- Futterkomponentenauswahl und Rohfaser- und Wasserversorgung

- Konditionsfütterung

- MMA-Problematik und Kationen-Anionen-Bilanz und hilfreichen und übersichtlichen Tabellen zur Thematik finden Sie unter folgendem Link:

Hohe Futteraufnahme erreichen!

(Quelle: Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, Autor: Dr. Gerhard Stalljohann)


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Aktualisiert am: 11.04.2010 13:17
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