Zetor: Es muss nicht immer Kaviar sein

Letztes Jahr hat Zetor die Baureihe Proxima Plus vorgestellt. Der Proxima bietet mit seinen gekröpften Kanten und seinen runden Scheinwerfern ein sehr ansprechendes modernes Design. Was unter dem schönen Design steckt, klärte eine erste Probefahrt.
Zetor verwendet in allen Modellen denselben 4,2-Litermotor aus eigener Produktion.
Zetor verwendet in allen Modellen denselben 4,2-Litermotor aus eigener Produktion.
Momentan hat Zetor zwei Baureihen, nämlich den Forterra und den Proxima, im Programm. Der Forterra bietet vier Typen im Leistungsbereich von 66 kW/90 PS bis 90 kW/122 PS. Im Modell Proxima stehen sechs Typen bereit. Sie liegen im Leistungsbereich von 47 kW/64 PS bis 74 kW/100 PS. Zudem bietet diese Serie verschiedene Ausrüstungsstandards. So sind die drei kleineren Typen zu den Ausrüstungsvarianten EKO und PRO zusammengefasst. Die drei großen Typen des Proxima haben dafür den Zusatz PLUS.
Der Proxima Plus ist die jüngste Entwicklung von Zetor und so das modernste Modell des tschechischen Traktorenherstellers. Er ist im Gegenzug zum Forterra mehr als Allrounder für den Gründlandbetrieb gedacht. Dementsprechend bietet der Proxima dem Kunden einfache, bewährte Technik.

Besser als sein Ruf
Das Image des tschechischen Herstellers glänzte noch nie wie ein heller Stern. Daran hat sich auch heute noch nichts geändert. Und wer einen Hightech-Traktor sucht, wird bei Zetor zur Zeit auch nicht fündig. Doch muss es immer Kaviar sein? Bestimmt nicht, denn viele anfallende Arbeiten lassen sich auch mit dem einfachen Zetor ohne Einbußen erledigen. So wird zum Beispiel das Futter auch mit einem Hightech-Traktor nicht besser gemischt, dafür wird es mit dem Zetor bestimmt günstiger gemacht. So kostet der von uns gefahrene Proxima 9541 Plus mit einer Nennleistung von 66 kW/90 PS in der Grundausstattung 38.000.- Euro.

Autoren: Stephan SCHMIDLIN (Wahlen, CH) und Ing. Johannes PAAR (Bad Blumau)


Aktualisiert am: 24.04.2008 15:14
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