ZAR Generalversammlung- Rinderzucht 2008 im Aufwind

Eine positive Bilanz über die Entwicklung der österreichischen Rinderzucht im Jahr 2008 zog Obmann Anton Wagner im Rahmen der diesjährigen Generalversammlung der Zentralen Arbeitsgemeinschaft österreichischer Rinderzüchter (ZAR) am 30. März 2009 in Eugendorf, Salzburg.
V.l.n.r.: Willibald Rechberger (ZAR-Obmann Stv.), DI Rupert Lindner (BMLFUW), Anton Wagner (ZAR-Obmann), Mag. Franz Sturmlechner (GF-ZAR).
V.l.n.r.: Willibald Rechberger (ZAR-Obmann Stv.), DI Rupert Lindner (BMLFUW), Anton Wagner (ZAR-Obmann), Mag. Franz Sturmlechner (GF-ZAR).
Die Exporte von Zuchtrindern haben mit insgesamt 23.000 Stück eine erfreuliche Entwicklung gezeigt und auch der inländische Absatz auf den Versteigerungen ist mengen- und preismäßig zufriedenstellend verlaufen. Obmann Anton Wagner: „Die ZAR ist stets bemüht, die Exportoffensive auf ausländischen Messen fortzuführen und insbesondere Maßnahmen, wie z.B. die Pflichtimpfung, gegen die sich ausbreitende Blauzungenkrankheit in Zusammenarbeit mit den zuständigen Ministerien, Veterinärbehörden und Landwirtschaftskammern umzusetzen. Mit der Impfpflicht wurde ein wichtiger Grundstein gelegt, die weitere Ausbreitung der Krankheit in Österreich vorerst zu stoppen“.

Bildungsoffensive Rinderzucht
„Der ZAR ist es in schwierigen Zeiten für die Bauern und Rinderzüchter im abgelaufenen Jahr gelungen, mit einigen innovativen Projekten das Potential in der österreichischen Rinderzucht zu erkennen und über die Ländliche Entwicklung 2007-13 Bildungsprojekte zu initiieren“, so ZAR-Geschäftsführer Mag. Franz Sturmlechner. Die Ausbildung zum Jungzüchterprofi, die in Zusammenarbeit mit der österreichischen Jungzüchtervereinigung (ÖJV), der Landjugend Österreich und dem Lebensministerium erarbeitet wurde, startete im November 2008 mit viel versprechendem Erfolg. Das Projekt „Bildungsoffensive Rinderzucht“, mit dem Ziel, den Rinderzüchtern entsprechende Hilfestellungen im Zuchtmanagement zu geben, ist gut angelaufen. Im Zuge des Projektes LKV-Herdenmanagement wurden über die Landeskontrollverbände viele Informationsveranstaltungen zur richtigen Interpretation der Daten aus dem Projekt GESUND.heitsmonitoring RIND durchgeführt. Der Bedarf an Weiterbildung für Funktionäre der österreichischen Rinderzucht konnte durch den guten Besuch zweier Fortbildungsveranstaltungen eindrucksvoll bestätigt werden. „Ein besonderer Dank gilt dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt- und Wasserwirtschaft als Fördergeber, da die genannten Projekte auch im Jahr 2009 fortgeführt werden können“, betonte Obmann Anton Wagner.

Fortsetzen der Bildungsoffensive
Der Vorstand der ZAR war sich im Rahmen der Generalversammlung 2009 darin einig, die Bildungsoffensive sowie das Gesundheitsmonitoring und die eingeleiteten Forschungsinitiativen in diesem Jahr fortzusetzen und die ZAR als Drehscheibe, Krisenmanager und Koordinator für eine erfolgreiche und international wettbewerbsfähige österreichische Rinderzucht zu positionieren.


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Aktualisiert am: 08.04.2009 10:12
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