Wurzelunkräuter jetzt bekämpfen

Bei wiederholtem Auftreten von Wurzelunkräutern ist der optimale Bekämpfungszeitpunkt nach der Ernte. Dazu werden glyphosathältige Produkte verwendet.
Zur Bekämpfung der Ackerwinde muss die höhere Glyphosat-Aufwandmenge verwendet werden. Die Zugabe eines Netzmittels verbessert die Wirkung
Zur Bekämpfung der Ackerwinde muss die höhere Glyphosat-Aufwandmenge verwendet werden. Die Zugabe eines Netzmittels verbessert die Wirkung
Treten auf einem Feldstück immer wieder Wurzelunkräuter (Ackerdistel, Ackerwinde, Ampfer, Quecke) auf, so ist jetzt nach der Ernte der optimale Bekämpfungszeitpunkt gegeben. Damit sich bis zur Bekämpfung der Wurzelunkräuter noch genügend Blattmasse bildet, hat es sich als sinnvoll erwiesen, unmittelbar nach der Ernte keine Bodenbearbeitung durchzuführen. Zum Einsatz kommen glyphosathältige Produkte, wie Roundup@ UltraMax oder Clinic®, wobei die vom Hersteller angegebenen Warte- und Umbruchzeit berücksichtigt werden müssen. Die Beimengung von Netzmitteln verbessert vor allem bei suboptimalen Bedingungen (hohe Temperaturen, grobtropfige Düsen, geringe Blattmasse,…) die Wirkung. Erst ab 10 bis 14 Tagen nach der Applikation, wenn erste Vergilbungssymptome sichtbar sind, ist eine Bodenbearbeitung möglich. Im Anschluss können alle Kulturen ausgesät werden.

Aktualisiert am: 26.07.2012 08:56
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