Wühlmäuse fangen

Wühlmäuse fressen die Wurzeln der Futterpflanzen. Die aufgeworfenen Erdhügel verursachen große Schäden an der Grasnarbe. Experten empfehlen für die Mäusejagd die Original Wolf´sche Zangenfalle.
Ein idealer Zeitpunkt um Fallen aufzustellen ist im Frühjahr gleich nach dem Abschleppen sowie nach jeder Schnittnutzung.
Ein idealer Zeitpunkt um Fallen aufzustellen ist im Frühjahr gleich nach dem Abschleppen sowie nach jeder Schnittnutzung.
Ein Erdhaufen reiht sich an den anderen. Die Grasnarbe ist abgefressen und unzählige Laufgänge schlängeln sich über die Wiesenfläche. Hier waren Mäuse und Maulwürfe am Werk. Die Original Wolf´sche Zangenfalle ist eine Methode mit hoher Erfolgsrate, um die Nager zu bekämpfen.

Wiesen abschleppen
Ein Abschleppen der Erdhaufen und eine intensive Frühjahrsweide stören die Lebensbedingungen der Wühlmaus und des Maulwurfs. Allein damit lassen sich die Tiere allerdings nicht vertreiben. Ein idealer Zeitpunkt um Fallen aufzustellen ist im Frühjahr gleich nach dem Abschleppen sowie nach jeder Schnittnutzung. Nach dem Einebnen der Haufen zeigen frisch aufgeworfene Hügel am nächsten Tag die belaufenen Gänge an.

Fallen aufstellen
Bevor die Falle aufgestellt werden kann, muss der Gang mit einer Gartenhaue freigelegt werden. Erdklumpen und kleine Steine werden am besten mit einem Löffel beseitigt. Beködert wird die Falle mit einem Karotten- oder Petersilienstück. Zangenfallen arbeiten nach dem Prinzip der Schere. Die Falle wird auseinandergezogen, gleichzeitig wird das Auslöseplättchen eingeklemmt. Um die Wolf´sche Zangenfalle aufzustellen, benötigt man etwas Übung. Die Falle wird ungespannt möglichst weit in den Gang eingeführt. Nach dem Spannen dunkelt man mit einem Rasenziegel den Gang anschließend wieder ab.

Fallen täglich kontrollieren
Die aufgeworfenen Erdhügel verursachen große Schäden an der Grasnarbe. Foto: Landpixel
Die aufgeworfenen Erdhügel verursachen große Schäden an der Grasnarbe. Foto: Landpixel
Ratsam ist es, in jede Gangrichtung eine Falle aufzustellen. Der Standort der Fallen wird mit einem gut sichtbaren Stecken markiert. Mindestens einmal am Tag sollten die Fallen überprüft werden. Es ist auf den ersten Blick erkennbar, ob die Falle ausgelöst wurde. Je nach Befall werden für einen Hektar zwischen 30 und 40 Fallen benötigt. Die gefangene Maus muss nicht berührt werden. Werden die Bügel zusammengedrückt, geben die Fangarme die tote Maus frei.

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Aktualisiert am: 22.05.2015 10:49

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