Wie viel Holz steht im Wald?

Die Winkelzählprobe ist eine einfache und praktikable Methode, mit der der Vorrat am stehenden Bestand ermittelt werden kann.
Die Vorratsermittlung im Wald kann mit Stab und Plättchen oder mit dem Spiegelrelaskop erfolgen.
Die Vorratsermittlung im Wald kann mit Stab und Plättchen oder mit dem Spiegelrelaskop erfolgen.
Für die Erstellung des Waldwirtschaftsplanes oder der Bestandesbewertung bei Waldkauf ist es erforderlich, über den Holzvorrat im Wald Bescheid zu wissen. Die Winkelzählprobe ist für dessen Ermittlung die heute weltweit angewandte Methode. Sie ist ein Stichprobenverfahren (keine zeitraubenden Erhebungen) mit ausreichender Genauigkeit.

WZP mittels Spiegelrelaskop
Das „elegantere“, allerdings nicht ganz billige Messgerät ist das Spiegelrelaskop, das prinzipiell im forstlich-professionellen Bereich verwendet wird und eine Fülle von Einsatzmöglichkeiten bietet. Ein großer Vorteil dieses Gerätes besteht unter anderem darin, dass die Messungen auch in geneigtem Gelände ohne weitere Umrechnungsfaktoren automatisch richtige Ergebnisse liefern. Das Spiegelrelaskop ist ein optisches Messgerät, bei dem durch ein Einblickfenster, in dem sowohl der Hintergrund (die zu messenden Bäume), als auch verschiedene Messstreifen zu sehen sind, hindurch visiert wird.

Text von Wolfgang GRÜNWALD, St. Pölten


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Aktualisiert am: 11.01.2005 11:43
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