Wetterextreme erschwerten Produktion

„2006 war ein Jahr der Wetterextreme, die die Produktion massiv erschwerten und die Bauern auf eine harte Probe stellten. Der lange, strenge Winter, die extremen Temperaturen und Niederschläge sowie die unüblichen Stark-Regen zur Anbauzeit im Frühjahr waren für die steirischen Bauern eine entscheidende Herausforderung“, fasst Landwirtschaftskammerpräsident Gerhard Wlodkowski das schwierige Produktionsjahr für die steirische Landwirtschaft zusammen.
2006 musste wegen der Wetterextreme jedes günstige Witterungsfenster sofort für Anbau, Düngung und Pflegemaßnahmen genutzt werden. Die bestens ausgebildeten Bauern haben diese schwierige Situation bisher aber gut gemeistert.

Ausreichend Grundwasser
Die häufigen Niederschläge 2006 haben gemeinsam mit den niederschlagsreichen Jahren 2004 und 2005 dazu geführt, dass die Grundwasserspeicher nun wieder vollständig aufgefüllt sind. Damit konnte die besorgniserregende Entwicklung der Wasservorräte in den Jahren 2000 bis 2003 gestoppt werden. Die Steiermark verfügt somit auch in den süd- und östlichen Regionen über ausreichende Wasservorräte.

Klimawandel. Landwirtschaftskammer prüft neue Kulturpflanzen.
Die Versuche der Landwirtschaftskammer zeigen, dass in der Steiermark alternative Energiepflanzen wie Sudangras, Sorghumhirsen oder Miscanthus ausgezeichnet gedeihen und sehr gute Erträge zur Bioenergienutzung bringen können. Auch die neu angelegten Kurzumtriebswälder mit Pappeln und Weiden zeigen hervorragende Zuwächse.


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Aktualisiert am: 06.10.2006 09:09
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