Wertschöpfungskette Wald: Den Ertrag sichern von der Erst- bis zur Endnutzung

In unseren Wäldern steckt noch ungenutztes Potenzial. Egal, wie groß ein Waldbestand ist, die Wertschöpfung beginnt bei der ersten Durchforstung und ist am höchsten, wenn sie bis zur Brennstoffnutzung beim Landwirt liegt.
Werden alle waldbaulichen Nutzungen zeitgerecht und vom Landwirt selbst durchgeführt, so ist die Wertschöpfung am höchsten.
Werden alle waldbaulichen Nutzungen zeitgerecht und vom Landwirt selbst durchgeführt, so ist die Wertschöpfung am höchsten.
Angesichts enger wirtschaftlicher Spielräume ist im Forstbereich nicht allein die Nachhaltigkeit, als vielmehr die vorausschauende Abschätzung der Wertleistung gefragt. Waldbewertungen sollen grundsätzlich nachvollziehbar und transparent sein.
Bereits bei den ersten Eingriffen in der Durchforstung ist die Aufwertung des Bestandes und damit auch ein zukünftiger wirtschaftlicher Vorteil (= Mehrerlös) entscheidend.

Waldbauliche Ziele
Stammzahlreiche Bestände sind instabil und widersprechen den waldbaulichen Zielen: Durch den planmäßigen Abbau von Übervorräten werden stabile und stufige Mischbestände erzogen und der Zuwachs auf den Einzelbaum gelenkt. Dadurch verbessert sich die Holzqualität. In einem Fichtenbestand sind nach der Erstdurchforstung 200–400 Bäumen pro Hektar anzustreben. Nach der Enddurchforstung sind es 150 Bäume/ha (Fichtenbestand).
Der Holzerlös wird im Wesentlichen durch die ausgeformten Sortimente (Güte- und Stärkeklassen) und der Preissituation am Holzmarkt bestimmt. Auswertungen des Maschinenrings ergaben, dass bei einzelnen Partien vermarkteten Holzes Fehlausformungen (zu wenig bzw. zu viel Übermaß) bis zu 80 % Praxis sind.
Die Preisentwicklung für Sägerundholz spiegelt die anhaltende Nachfrage nach heimischen Hölzern wider.

Mehr darüber lesen Sie in der Ausgabe 18/2012 des "Fortschrittlichen Landwirts".




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Aktualisiert am: 04.09.2012 17:33
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