Wertschöpfung und Wertschätzung - Unsere Landwirtschaft braucht beides

Im Spannunsfeld aller Anforderungen von außen ist das was Bauern leisten enorm. Die Wertschätzung dafür muss man sich hart erkämpfen.
Landwirtschaft im Berggebiet: Ohne Sie stirbt eine ganze Gesellschaft.
Landwirtschaft im Berggebiet: Ohne Sie stirbt eine ganze Gesellschaft.
Rund 30 % Direktzahlungen, die ein Betrieb durchschnittlich erhält, trugen zwar bislang dazu bei, die überwiegende Anzahl an Landwirten auf ihren Betrieb zu halten. Dennoch ist ein Strukturwandel nicht wegzuleugnen.
Eine Agrarquote von vier Prozent und in manchen Teilen Österreichs von nur 0,5 % spricht eine bedrohliche Sprache.
Klein- und mittlere Betriebe sichern ihre Existenz über Neben- und Zuerwerb. Nicht selten sind es Bäuerinnen, die ein Mehr an Arbeit leisten. Sei es über außerbetriebliche Einkommen, Urlaub am Bauernhof, oder über Direktvermarktung, bei der sie die die Wertschöpfung der eigenen Produkte erhöhen.


Forderungen für die Zukunft
Wenn alles so bleibt, wie es ist, werden auch „bislang idealistisch eingestellte“ Bauern nicht überleben. Werden die Produzentenpreise nicht angehoben und/oder die Entgelte für die Kulturlandschaftspflege nicht gehalten, so kann diese Form der Landwirtschaft und der Landbewirtschaftung österreichweit nicht fortgeführt werden.

Mehr zum Thema Wertschöpfung und Wertschätzung in der Landwirtschaft lesen Sie in Ausgabe 3/2012 des fortschrittlichen Landwirts.


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Aktualisiert am: 24.01.2012 08:27
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