Weniger Schweinefleisch in Deutschland

Die deutsche Schweinefleischerzeugung war im ersten Halbjahr 2012 im Vergleich zum selben Vorjahreszeitraum um 1 % geringer. Dies ist erstmals seit 10 Jahren ein leichter Rückgang.
Erstmals seit 10 Jahren ging die deutsche Schweinefleischerzeugung leicht zurück.
Erstmals seit 10 Jahren ging die deutsche Schweinefleischerzeugung leicht zurück.
Erstmals seit mehr als zehn Jahren scheint die Schweinefleischerzeugung in Deutschland wieder rückläufig zu sein. Wie aus den vom Statistischen Bundesamt publizierten vorläufigen Produktionszahlen hervorgeht, wurden von Januar bis Mai 2012 hierzulande knapp 24,16 Millionen Schweine geschlachtet; das waren rund 254.000 Tiere oder 1,0 % weniger als im Vorjahreszeitraum. Erneut gesunken ist die Bedeutung der ausländischen Schlachtschweine für das deutsche Angebot. Den Wiesbadener Statistikern zufolge verarbeiteten die deutschen Fleischkonzerne nur noch 1,87 Millionen Schweine aus anderen EU-Staaten; in den ersten fünf Monaten 2011 waren es mit 1,93 Millionen noch 61 230 oder 3,3 % mehr gewesen. Insgesamt lag der Anteil von Tieren mit „ausländischem Pass“ am bundesdeutschen Aufkommen bei 7,7 %. Die Schweinefleischerzeugung belief sich laut Angaben des Bundesamtes von Januar bis Mai auf 2,27 Mio t; damit wurden rund 32 400 t oder 1,4 % weniger Schweinefleisch als in der Vorjahresperiode erzeugt.

Aktualisiert am: 24.07.2012 09:14
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