Weniger Pflanzen, mehr Ertrag

Beim Silomaisanbau sind neue Überlegungen bei Pflanzenanzahl, Stoppelhöhe und Standraum zur entscheidenden Verbesserung der Grundfutterqualität für Hochleistungsbetriebe notwendig.

Hochleistungsbetriebe sollten möglichst hohe Maisstoppeln auf dem Feld belassen. Der damit erzielbare Energiegewinn auf über 7 NEL MJ/kg TM ist beachtlich.
Hochleistungsbetriebe sollten möglichst hohe Maisstoppeln auf dem Feld belassen. Der damit erzielbare Energiegewinn auf über 7 NEL MJ/kg TM ist beachtlich.
Während in gut geführten Grünlandbetrieben bei entsprechenden Beständen, angepasster Düngung, Nutzung und Konservierung nur noch relativ wenige Ressourcen verbleiben, sind im Silomaisanbau noch erhebliche Möglichkeiten zur Energiesteigerung offen. Je nach Leistungsniveau, Haltungsform oder Zuchtziel einer Herde sollte der Betriebsführer prüfen, ob der Silomaisanbau optimiert werden muss.
Für Betriebe mit hohen Leistungen gilt es, allerbeste Grundfutterqualitäten zu produzieren, um die Tiere leistungsgerecht füttern zu können. Wird zu wenig Energie zugeführt und zB am Kraftfuttereinsatz gespart, führt das zu massiven Ernährungsproblemen.
Der Hochleistungsbetrieb kann über den optimierten Silomaisanbau die Energiesituation entscheidend verbessern. Dies gelingt am wirkungsvollsten durch die Reduktion der Pflanzenzahl/ha, Optimierung des Standraumes und durch die Belassung hoher Stoppelreste auf dem Feld.


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Aktualisiert am: 10.03.2004 17:58
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