Weniger Milch in Neuseeland

Die Genossenschaftsmolkerei Fonterra muss mit einem deutlichen Rückgang des Rohstoffangebotes in Neuseeland zurechtkommen. Die Weidequalität litt in den vergangenen Monaten unter der Trockenheit, wodurch die Milchproduktion stark zurückging.
Auf der Nordinsel Neuseelands blieb der Rohstoffeingang in den ersten elf Monaten von 2012/13 um 5,2 % unter dem Niveau des Vorjahres.
Auf der Nordinsel Neuseelands blieb der Rohstoffeingang in den ersten elf Monaten von 2012/13 um 5,2 % unter dem Niveau des Vorjahres.
Nach Angaben des Unternehmens fiel die Milchanlieferung im April um rund ein Drittel kleiner aus als im Vorjahresmonat. In der aktuellen Saison wurden von Juni 2012 bis April 2013 insgesamt 1,414 Mio kg Milchfeststoff erfasst; das waren 0,5 % weniger als entsprechenden Zeitraum von 2011/12. Damit zeichnet sich immer deutlicher ab, dass der Molkereikonzern im laufenden Milchwirtschaftsjahr weniger Rohstoff verarbeiten wird. Danach hatte es lange Zeit nicht ausgesehen, denn in den ersten sechs Monaten der Saison waren noch 6 % mehr Milch erfasst worden.

Trockenheit auf der Nordinsel
Die im Dezember einsetzende Trockenheit hat in der Folge jedoch die Weidebedingungen erheblich in Mitleidenschaft gezogen und die Milchproduktion gedrosselt. Maßgeblich war die Entwicklung auf der Nordinsel, wo der Rohstoffeingang in den ersten elf Monaten von 2012/13 um 5,2 % unter dem Niveau des Vorjahres blieb. Auf der Südinsel stieg dagegen die Milchproduktion um 8,2 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Im April hätten zwar anhaltende Regenfälle die Situation auf den Farmen verbessert, doch sei dies zu spät gewesen, da einige Erzeuger ihre Produktion bereits eingestellt hätten, kommentierte Fonterra AgE

Aktualisiert am: 15.05.2013 21:40
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