Wenig Neugeschäft am Bio-Getreidemarkt

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Bis in den Januar sind die Mühlen gut mit Bio-Getreide eingedeckt. Experten rechnen damit, dass ab Februar wieder Bewegung ins Marktgeschehen kommen sollte.
Spürbare Nachfrage gibt es Ende 2018 für Bio-Hafer und Bio-Braugerste. Foto: Agrarfoto
Spürbare Nachfrage gibt es Ende 2018 für Bio-Hafer und Bio-Braugerste. Foto: Agrarfoto
Der Bio-Getreidemarkt bleibt im Großen und Ganzen verhalten. Im Vordergrund steht die Abwicklung bestehender Kontrakte. Die Mühlen scheinen sich bis in den Januar gut eingedeckt zu haben. Spürbare Nachfrage gibt es für Bio-Hafer und Bio-Braugerste, Mais hingegen steht etwas unter Druck.
Auch die Sojabohne steht unter Druck. Hier ist das Angebot an Umstellungsware sehr groß. Zudem werde laut AMI günstige Ware aus Indien und China angeboten. Leguminosen hingegen werden weiterhin gesucht. Hier haben sich die Preise auf hohem Niveau stabilisiert. Mit Bewegung am Markt rechnen Experten ab Februar, wenn sich etliche Mühlen mit Ware eindecken.

Folgende Preisspannen bieten Aufkäufer derzeit an:

• Bio-Futtergetreide: 300–350 € netto/t
• Bio-Ackerbohne/Bio-Erbse: 450–500 € netto/t
• Bio-Mais: 330–370 € netto/t
• Bio-Sojabohne: 680–720 € netto/t
• UM-Futtergetreide: 240–290 € netto/t
• UM-Ackerbohne: 430–480 € netto/t
• UM-Mais: 240–300 € netto/t
• UM-Sojabohne: 550–620 € netto/t

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Aktualisiert am: 28.12.2018 18:00