Weltleitmesse für gebrauchte Maschinen und Anlagen

Mit gebrauchten Maschinen und Anlagen gestärkt aus der Krise kommen – so lautet das Motto der 16. RESALE vom 21. bis 23. April 2010 in Karlsruhe. Auf der Weltleitmesse für gebrauchte Maschinen und Anlagen werden sich in diesem Jahr annähernd 500 Aussteller aus über 20 Ländern präsentieren.
Die RESALE ist heute die unangefochtene Nr. 1 - als Weltleitmesse für gebrauchte Maschinen und Anlagen.
Die RESALE ist heute die unangefochtene Nr. 1 - als Weltleitmesse für gebrauchte Maschinen und Anlagen.
Gerade weil die wirtschaftliche Erholung noch ein zartes Pflänzchen ist, wird die RESALE zur unverzichtbaren Dialogplattform. „In unsichereren Zeiten werden Investitionen genau geprüft“, begründet Jens Nagel. „Der Beratungsbedarf ist stark angestiegen“, beobachtet der Geschäftsführer des Bundesverbandes des Deutschen Exporthandels (BDEx), Berlin. „Nicht zuletzt, weil Fragen der Finanzierung, Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und Umweltaspekte eine immer größere Rolle spielen.“ Generell habe sich die weltweite Wirtschaftskrise 2009 ebenfalls auf den Gebrauchtmaschinenmarkt ausgewirkt – und auch das Jahr 2010 dürfte für Exporteure gebrauchter Maschinen und Anlagen nicht ganz einfach werden. In der EU und Osteuropa bestehe krisenbedingt nach wie vor eine merkbare Investitionszurückhaltung. Maßnahmen zur Kapazitätserweiterung sind in diesen Regionen vorerst nicht zu erwarten, jedoch durchaus Investitionen für mehr Produktivität.

RESALE ist wieder wichtigste Marktplattform
Seit jeher ist der Gebrauchtmaschinenhandel stark exportgetrieben und auf den Weltmarkt fokussiert. "Präsenz zeigen", lautet daher das Gebot der Stunde – so auch für die Mitglieder im Fachverband des Maschinen- und Werkzeug-Großhandels e.V. (FDM), Bonn. "Dafür ist die RESALE als größte internationale Gebrauchtmaschinenmesse das beste Instrument", argumentiert FDM-Geschäftsführer Kurt Radermacher. "Für die innerhalb unseres Verbandes organisierten Gebrauchtmaschinenhändler ist die Messe deshalb wieder eine Pflichtveranstaltung." Es werden gebrauchte Werkzeugmaschinen aller Gattungen aus den Bereichen der Metall-, Holz- und Kunststoffverarbeitung zu sehen sein. „Es ist festzustellen, dass ein Investitionsbedarf besteht und eine weltweite Nachfrage vorhanden ist“, erläutert Radermacher. Wie in den Vorjahren werden einige dieser Anfragen auf der Messe sicher zu Geschäftsabschlüssen führen.
Auf der RESALE zeigen die Aussteller ein umfassendes Angebot für alle Branchen. Die traditionell größte Ausstellergruppe bilden die Anbieter von Metallbearbeitungsmaschinen – wie AGM Gebrauchtmaschinenhandel aus Möglingen bei Stuttgart. Was den Blick in die nähere Zukunft angeht, ist das Partnerunternehmen des Fachhändlers Rühle durchaus guter Dinge. „Der Aufschwung wird zunehmend spürbar“, meint Thomas Bauder. „Hauptsächlich in Deutschland verzeichnen wir Nachfrage nach Produkten der Marke Amada“, berichtet der AGM-Geschäftsführer. „Gesucht werden vor allem junge, zwei bis drei Jahre alte Maschinen, die ungefähr für die Hälfte des Neupreises zu haben sind“, erläutert er die gegenwärtige Entwicklung. Bauder rechnet fest damit, dass die Nachfrage aus dem Ausland stärker anzieht; besonders aus Osteuropa und dem Mittleren Osten: „2010 könnte für uns ein recht erfolgreiches Jahr werden.“

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Aktualisiert am: 18.03.2010 09:44
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