Weidegans aus Österreich: Oberösterreich ist Gänsebundesland Nummer 1

Rund 31.000 Gänse werden in Österreich gemästet, davon alleine 17.000 in Oberösterreich. Trotzdem sind es noch lange nicht genug um den Selbstversorgungsgrad zu decken.
Gänsefleisch wird in Österreich immer beliebter. Der Selbstversorgungsgrad liegt derzeit aber erst bei 17 %.
Gänsefleisch wird in Österreich immer beliebter. Der Selbstversorgungsgrad liegt derzeit aber erst bei 17 %.
Statistisch gesehen verzehren Herr und Frau Österreicher einmal im Jahr eine Portion Gänsefleisch. Der allgemeine Trend in Richtung regional erzeugter Lebensmittel ist auch bei Gänsen spürbar. Doch derzeit kommen nur 17 Prozent der verkauften Gänse auch aus Österreich. In Oberösterreich kommt bereits jedes dritte Gansl von heimischen Bäuerinnen und Bauern. In den nächsten Jahren sollen weitere Zuwächse erreicht werden, denn der Bedarf nach heimischen Gansln ist vorhanden. Die Landwirtschaftskammer OÖ sieht in der Gänsehaltung eine zukunftsträchtige Form der Erwerbskombination und kann landwirtschaftlichen Betrieben in gewissen Regionen den Neueinstieg in die Weideganshaltung empfehlen.

Weidegans aus Österreich
Das besondere an der Österreichischen Weidegans (ÖWG) ist das Regionalkonzept. Nur bei der ÖWG ist vom Brutei, über die Brüterei bis hin zum Gänsehalter die österreichische Herkunft nachvollziehbar. Im Betrieb von Wolfgang Kaltenbrunner in Zell am Pettenfirst wird Österreichs einzige Gänseelterntierherde gehalten. Mit ca. 800 weiblichen und 100 männlichen Tieren (auch Ganter genannt) kann Kaltenbrunner die notwendigen Bruteier für die Saison erzeugen.
Die Weidegans ist die einzige Geflügelart, die auch Gras gut verdauen kann. Mit Gras gefütterte Weidegänse werden bis zu 24 Wochen alt, im Ausland gefütterte Maismastgänse hingegen nur bis zwölf Wochen. Durch die Weidehaltung werden die Konsumenten mit einer besonderen Fleischqualität belohnt.

Die Gänsebetriebe halten im Schnitt 150 Tiere am Hof. Spezialisierte Betriebe hüten bis zu 600 Weidegänse auf den Sommerweiden. Der Anteil der Biobetriebe liegt in der Projektgruppe ÖWG bei ca. 45 Prozent.
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Autor: Angelika Leitner
Aktualisiert am: 24.10.2013 16:23

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