Wege zum laubholzreicheren Wald

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Die Fichte hat als alleiniger Brotbaum auf vielen Standorten ausgedient. Zwei Beispiele aus Kärnten zeigen, wie der Bestandesumbau zu laubholzreicheren Wäldern gelingen kann.
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Die Waldbewirtschaftung in den Grenzlagen der Fichte unterhalb von 700m Seehöhe ist besonderen Herausforderungen ausgesetzt. Laufende durch Borkenkäfer bedingte Ausfälle der Fichte, teilweise beschleunigt durch Windwurf, erzwingen eine rasche Verjüngung der Flächen und die Entwicklung von Alternativen. Die diesjährige Jahrestagung von Pro Silva Austria in St. Georgen am Längsee (Kärnten) stand unter dem Motto „Waldumbau bei Fichte an der Klimagrenze“. Über 60 Forstleute und Waldbesitzer aus ganz Österreich besuchten das Revier St. Georgen des Bistum Gurk sowie das Forstrevier Wolschartwald. – Zwei Beispiele dafür, wie unterschiedlich der Bestandesumbau hin zu laubholzreicheren Wäldern sein kann.

Buche in Schach halten
Im Revier St. Georgen des Bistum Gurk präsentierten Georg Rößlhuber - Chef der Kirchenforste in Kärnten - und Revierleiter Georg Geyer Beispiele des Bestandesumbaus zu laubholzreichen Wäldern. Bis 1990 wurde auf den 155 ha Wald dieses Reviers traditionelle Kahlschlagwirtschaft mit nachfolgender Fichtenaufforstung betrieben. Ende der 1990er Jahre kam es zu einem ersten Umdenken in der Bewirtschaftung in Richtung Mischwald und naturnahe Nutzungsformen.

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Aktualisiert am: 15.11.2018 21:20