Was tun bei Rechenschwäche?

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Wenn Kinder Schwierigkeiten im Umgang mit Zahlen haben, muss man zunächst unterscheiden, ob es sich um eine allgemeine Rechenschwäche oder um Dyskalkulie handelt, um helfen zu können.
Beim Zahlenchaos im Kopf können Eltern gezielt helfen. (Foto: Robert Kneschke/shutterstock.com)
Beim Zahlenchaos im Kopf können Eltern gezielt helfen. (Foto: Robert Kneschke/shutterstock.com)
Eltern betroffener Kinder fragen sich: Wie kann ich meinem Kind konkret helfen? Kinder mit einer allgemeinen Rechenschwäche können meist (wenn keine andere Lernstörung vorliegt) durch gezieltes Erklären und viel Üben an die altersgemäße Rechenleistung herangeführt werden. Kinder mit einer Dyskalkulie benötigen hingegen ein spezielles Training, das an ihre individuelle Problematik angepasst ist. Wichtig ist, zu verstehen, was Dyskalkulie genau beschreibt. Die Kinder weisen meist gute Schulleistungen in den anderen Fächern auf, haben aber einen auffallend schlechten Zugang zur Rechenmaterie. Dyskalkulie ist kein Zeichen von mangelnder Intelligenz. Im Gegenteil: Sie tritt häufig bei Kindern auf, die in der Vorschulzeit als aufgeweckt und schlau galten. Niemand hätte bei ihnen Probleme in der Schule erwartet. Umso härter trifft Eltern meist die Diagnose und sie verdrängen das Problem.

Welche Form der Rechenschwäche?
Bei der allgemeinen Rechenschwäche handelt es sich um eine erworbene oder durch mangelnde Beschulung oder durch andere Lernstörungen verursachte Problematik im Umgang mit Zahlen. Von einer speziellen Rechenschwäche spricht man, wenn eine anlagebedingte (genetisch bedingte) Teilleistungsschwäche die Ursache für die Probleme beim Rechnen ist. Dyskalkuliespezialisten können dies grundsätzlich diagnostizieren und differenzieren. Wichtig ist die Unterscheidung für die Hilfsmaßnahmen, die für das Kind getroffen werden.

Der Arbeitskreis des Zentrums für angewandte Lernforschung hat für Eltern und Fachkräfte Symptomfragebogen herausgegeben. Diese lernstandbezogenen Symptomfragebogen ersetzen keine Diagnostik, sie regen Eltern an, den Blick für eventuell vorhandene Probleme beim Rechnen ihres Kindes zu schärfen.
Die Symptomfragebogen für die unterschiedlichen Schulstufen können unter www.arbeitskreis-Lernforschung.de kostenlos heruntergeladen werden.

Woran man Dyskalkulie erkennt und wie Sie Ihr Kind konkret unterstützen können, erfahren Sie im vollständigen Artikel im LANDWIRT 6/2017. Bestellen Sie hier kostenlos und unverbindlich Ihr Probeheft Ausgabe 6/2017.

Autor: Birgit Lang
Aktualisiert am: 15.03.2017 08:11
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