Was kann der Kompost? Auswirkungen der Kompostdüngung auf Pflanzenertrag und Boden

Kann Kompost die Bodenfruchtbarkeit sowie die Erträge steigern? Auf einer AGES-Versuchsfläche in Ritzlhof bei Linz wird dieser Frage in einem Langzeitversuch nachgegangen.
Die höchsten Erträge wurden durch die Kombination von Kompost mit Mineraldünger erzielt.
Die höchsten Erträge wurden durch die Kombination von Kompost mit Mineraldünger erzielt.
Durch langjährige Kompostdüngung kann der Humus im Boden angereichert werden, was besonders für die Bodenfruchtbarkeit wichtig ist. Diese Anreicherung von organischem Boden-Kohlenstoff hat aber auch im Rahmen der Klima-Diskussion Bedeutung erlangt, da damit der Anstieg von Treibhausgasen (z.B. CO2) in der erdnahen Atmosphäre gebremst werden kann. Die Gehalte an pflanzenverfügbaren Nährstoffen, insbesondere Stickstoff, Phosphor und Kalium, müssen mittels Bodenanalysen beobachtet werden. Die Anreicherung von Schwermetallen im Boden durch Kompostanwendung wird verhindert, wenn nur qualitativ hochwertige Komposte für Düngungszwecke in der Landwirtschaft verwendet werden.

Einzelheiten zur N-Freisetzung und der Düngewirkung bei einzelnen Kulturen erfahren Sie in der Ausgabe 19/2010 des fortschrittlichen Landwirts.

Weiters in dieser Ausgabe:
• Die Lärche – Brotbaum für Bauern, Motor für die Region
• Das Grünland auf den Winter vorbereiten
• Mutterkorn: Dem Befall vorbeugen
• Spurenelemente zu Raps
• Erosionsschutz nach Mais
• Ackerbau in 5 Minuten

Autoren: Dr. Heide SPIEGEL, AGES Wien, DI Josef SÖLLINGER und Dr. Karl AICHBERGER, AGES Linz


Aktualisiert am: 21.09.2010 11:26
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