Was bringt der N-Sensor?

Durch den Einsatz von N-Sensoren kann effizienter gedüngt und der Ertrag optimiert werden. Den finanziellen Vorteilen dieser Technologie stehen auch Kosten gegenüber. Feiffer Consult stellt Kosten und Nutzen gegenüber.
Der N-Sensorer kennt über optische Sensoren die unterschiedlichen Ernährungssituationen und differenziert die Stickstoffmenge.
Der N-Sensorer kennt über optische Sensoren die unterschiedlichen Ernährungssituationen und differenziert die Stickstoffmenge.
Der Yara N-Sensor erkennt über optische Sensoren während der Überfahrt die unterschiedlichen Ernährungssituationen und differenziert mit speziell hinterlegten Regelfunktionen die Stickstoffmenge. Neben der Stickstoffeffizienz stellen sich auch beachtenswerte Vorteile für die Druscheignung der Bestände ein. Schläge, die variabel gedüngt wurden, weisen eine leichtere Beerntbarkeit mit höheren Mähdrescherleistungen von ca. 20 % auf.

Weniger Unterschiede bei der Wuchshöhe
In der variablen Düngevariante (N-Sensor) sind die Ähren in ihrer Mehrzahl in der oberen Etage angeordnet. In der konstanten Düngevariante befinden sich die Ähren dagegen in vielen Etagen. Bei differenzierter Düngung wird die Ährendichte homogenisiert und die Ähren unterer Ordnung, die zum Erntetermin oft noch zähe und grün sind, werden reduziert.

Ertrag ist höher
Das verbessert die Gesamtabreife und damit die Druscheignung erheblich und beeinflusst gleichzeitig den Ertrag und die Qualität positiv. Eine Ertragssteigerung von durchschnittlich 3,4 % konnte in den mehrjährigen Feldversuchen nachgewiesen werden. Konkurrierende Nebentriebe, die Nahrung zehren, aber nicht zum Ertrag beitragen, werden rechtzeitig reduziert.
Unter den genannten Umständen ist der Einsatz des N-Sensors ab einer Einsatzfläche von 75 ha kostenneutral.
Unter den genannten Umständen ist der Einsatz des N-Sensors ab einer Einsatzfläche von 75 ha kostenneutral.
Diese kleinsträumige Homogenisierung ist auch eine der Ursachen, warum der Rohproteingehalt bei Parzellen, die mit dem N-Sensor gedüngt wurden, höher ist und eine geringere Schwankungsbreite aufweist. Versuchsergebnisse der Universität Kiel belegen, dass der Rohproteingehalt durch variable N-Düngung im Mittel um 0,6 % gesteigert werden konnte.

Monetäre Bewertung
Bei knapp 100 ha Einsatzfläche pro Jahr wird der N-Sensor unter den angegebenen Bedingungen kostenneutral. In der Praxis spielen allerdings nicht immer alle Vorteil zusammen, sodass der Vertriebspartner AgriCon von einer Mindesteinsatzfläche zwischen 100 und 150 ha ausgeht. Durch die zuletzt gestiegenen Getreide- und Düngerpreise wird der N-Sensor durch seine Ertragssteigerung seine Düngereinsparung auch in Österreich für große Ackerbaubetriebe bzw. Betriebe mit überbetrieblichem Maschineneinsatz interessant.

Hier geht's zur Website von AgriCon

Aktualisiert am: 11.01.2013 12:34
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