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Waldverband verpasst sich neues Leitbild

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Der Waldverband will mit seinen Mitgliedern Verantwortung gegenüber den Menschen, der Gesellschaft, dem Wald und der Umwelt sowie den ländlichen Regionen übernehmen.
Von Seiten des Waldverbandes gibt es ein klares Bekenntnis zur aktiven Waldbewirtschaftung. Foto: Vadim Ratnikov/shutterstock.com
Von Seiten des Waldverbandes gibt es ein klares Bekenntnis zur aktiven Waldbewirtschaftung. Foto: Vadim Ratnikov/shutterstock.com
Der Waldverband Österreich hat in seiner Vollversammlung am 7. Oktober sein Leitbild beschlossen. Darin sind die für den Waldverband Österreich und seine Landesorganisationen wichtigsten Grundsätze des Handelns niedergeschrieben. Die zentrale Rolle ist unsere Verantwortung. Unsere Verantwortung gegenüber den Menschen, der Gesellschaft, dem Wald und der Umwelt sowie den ländlichen Regionen, bringt Ök.-Rat Rudolf Rosenstatter, Obmann Waldverband Österreich, die vier Säulen des Leitbildes auf den Punkt.

Vier Säulen der Verantwortung

Mit acht geschichtlich unterschiedlich gewachsenen Landesverbänden als eigenständig agierende Organisationen besteht unsere Kraft in der Vielfalt, hebt Rosenstatter die regionalen Wurzeln als erste Säule hervor. Die aktive Waldbewirtschaftung und gemeinschaftliche Vermarktung von Holz zum Wohle der Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer bildet gemeinsam mit dem Schutz und der Stärkung des Eigentums als Existenzgrundlage und Einkommensquelle die zweite wesentliche Säule. Die flächendeckende, multifunktionale und nachhaltige Waldbewirtschaftung zur dauerhaften Sicherung der vier Wirkungen des Waldes, sowie eine verstärkte Holzverwendung als wichtiger Beitrag zum Klimaschutz, sind in der dritten Säule verankert. Die vierte Säule steht für einen respektvollen und ehrlichen Dialog mit allen Partnern zum Wohle der heimischen Familienforstwirtschaft und der gesamten Wertschöpfungskette, um den Standort Österreich für die Forstwirtschaft und die Holz verarbeitende Industrie auf Dauer zu sichern.

Motivierte Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer sowie eine Jugend, die sich für eine aktive Waldbewirtschaftung einsetzen, sind Grundlage einer positiven ökonomischen und ökologischen Weiterentwicklung des ländlichen Raumes. Im Sinne einer nachhaltigen und zukunftsorientierten Waldbewirtschaftung ist der verantwortungsvolle Umgang mit der Ressource Wald für uns eine Selbstverständlichkeit, um den vielfältigen Ansprüchen der Gesellschaft gerecht zu werden. Es gilt den Wald für unsere Nachkommen insbesondere auch als Motor für regionale Arbeitsplätze zu sichern, fasst der Obmann zusammen.

Klares Bekenntnis zur Holznutzung und Partnerschaft

Im Vorfeld der Vollversammlung kam es zu einem Treffen mit Spitzenvertretern der österreichischen Plattenindustrie. In einer sehr konstruktiven Diskussion wurden Probleme der Holzzertifizierung durch FSC besprochen, sowie Standpunkte zur stofflichen und energetischen Nutzung von Holz klar gestellt. Die guten Gespräche unterstreichen nicht nur das partnerschaftliche Verhältnis der Waldverbände und ihrer Kunden zueinander, sondern zeigen deutlich, dass wir unser Leitbild auch tatsächlich leben, so der Obmann abschließend.

Aktualisiert am: 13.10.2016 09:50
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