Von der Stoppelbearbeitung hängt es ab

Bereits bei der Stoppelbearbeitung wird der erste Grundstein für den Erfolg oder Misserfolg der Folgekultur gelegt. Je intensiver der Ackerbau geführt wird, umso mehr Aufmerksamkeit muss diesem Arbeitsschritt beigemessen werden.
Mit der Stoppelbearbeitung wird der Grundstein für die Folgefrucht gelegt.
Mit der Stoppelbearbeitung wird der Grundstein für die Folgefrucht gelegt.
Mit der Stoppelbearbeitung können verschiedene Ziele verfolgt werden:
- Die Schaffung optimaler Keimbedingungen für Ausfallgetreide und Unkräuter zur anschließenden Ackerhygiene.
- Die Vermeidung der Übertragung von Krankheiten (Grünbrücken).
- Die Schaffung optimaler Bedingungen für eine gute Strohrotte.
- V.a. für Biobetriebe eine möglichst ausgiebige (Wurzel-) Unkrautbekämpfung.
- Die Vermeidung einer unproduktiven Wasserverdunstung (Evaporation) durch Brechung der obersten Bodenschicht.

Ausfallgetreidebekämpfung
Vor allem auf getreideintensiven Betrieben (und bei reduzierter Bodenbearbeitung) liegt der Schwerpunkt bei der Bekämpfung von Ausfallgetreide. Hierzu sind zwei Bearbeitungsgänge erforderlich. Beim Ersten soll das Ausfallgetreide zum Keimen gebracht und beim zweiten der Keimling vernichtet werden.
Mehr zum Thema Stoppelbearbeitung lesen Sie in Ausgabe12.

Autor: DI Peter PRANKL, LFZ Francisco Josephinum Wieselburg

Weiters in dieser Ausgabe:
Maiswurzelbohrer: Fruchtfolge oder chemischer Pflanzenschutz?
Ackerbau in 5 Minuten


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Aktualisiert am: 04.06.2010 22:18
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