Versteigerung Maishofen: Zuchtviehpreise wie noch nie zuvor

Der Verlauf der Zuchtviehversteigerung am 13. und 14. Februar gestaltete sich in allen weiblichen Kategorien sehr zügig und bereits von Beginn weg, war die Preisbildung sehr positiv. Es konnten bei allen Rassen Spitzenpreise erzielt werden, wie sie in der langen Verbandsgeschichte noch nicht vorgekommen sind.
Rund 92% der angebotenen Zuchttiere wurden verkauft. Davon ersteigerten 133 Stück die Firmen, an der Spitze die Fa. Schwaninger mit
Morty-Tochter von Christian Deutinger erzielt ewigen Bestpreis
Morty-Tochter von Christian Deutinger erzielt ewigen Bestpreis
44 Stück und die Fa. Klingler mit 42 Stück. Ca. 98 Zuchttiere gingen nach Südtirol, Bayern, Polen und Italien.

Zuchtstiere



Den höchsten Preis bei den Fleckvieh-Zuchtstieren erzielte ein sehr gut entwickelter Manduro-Sohn aus einer leistungsstarken Streller-Tochter aus dem Betrieb des Kendlbacher Alois, Gruberwirt in Hüttschlag. Ersteigert wurde dieser typvolle Stier von Langegger Marianne, Unterwimm in Mittersill.

Höchstpreis in der Geschichte Maishofens

Den Bestpreis bei den Kühen und gleichzeitig höchster Preis der jemals auf einer Versteigerung in Maishofen für eine Kuh bezahlt wurde, erzielte eine in Preisklasse I gereihte Holsteinkuh (Vater: Morty) vom bekannten Zuchtbetrieb Deutinger Christian, Mitterbachl in Saalfelden. Diese rahmige, lange und vor allem euterstarke Zweitkalbskuh, mit 48,9 kg Tagesgemelk aus einer schaubewährten Kuhfamilie, ersteigerte Mayrhofer Maria und Alois aus Liebenau in Oberösterreich.

Rekordpreis für Fleckvieh x Red Holstein Jungkuh

Den Höchstpreis bei den Jungkühen (ebenfalls ein Rekordpreis) erzielte eine Fleckvieh x RF-Jungkuh (Vater: Nikos) aus dem bekannten Aufzuchtbetrieb des Weissacher Josef, Kendl in Werfenweng. Ersteigert wurde diese elegante, harmonische Jungkuh mit bester Euteranlage und fast 40 kg Tagesgemelk von der Fa. Schneeberger.

Bei den Pinzgauern erzielte eine in Preisklasse I gereihte Maltustocher aus dem Züchterstall Berger Josef, Grub in Saalbach den höchsten Preis. Ersteigert wurde diese typstarke, kapitale und leistungsstarke Kuh von Gießhammer Martin, Ratzenstätt in Gnigl.

Gutes Angebot an Kälber

Das Angebot bei den Kälbern war diesmal wiederum gut und auch die Preisbildung verlief sehr positiv. Den höchsten Preis erzielte ein Fleckvieh-Kalb (Vater: Vanstein) aus einer leistungsstarken Rumbamutter vom Betrieb Weiß Johannes, Haberlander in Wals. Ersteigert wurde dieses hoffnungsvolle Jungtier von Felder Josef, aus Prägraten in Osttirol.


Aktualisiert am: 25.02.2008 10:21

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