Versteigerung Maishofen - Moderate Preisgestaltung

Die 816. Zuchtrinderversteigerung am 18. und 19. März 2009 in Maishofen verzeichnete einen Auftrieb von 17 Pinzgauer Zuchtstieren bzw. 314 weiblichen Zuchtrindern der Rasse Fleckvieh (223) Holstein (35) und Pinzgauer (56). Außerdem wurden 56 Zuchtkälber zum Verkauf angeboten. Die Verkaufsquote pro aufgetriebenen Tier lag bei 90,6%.
Bestpreis für den Stier (V:Monte) aus dem Betrieb Mühlberger Georg, Hackl in Kössen.
Bestpreis für den Stier (V:Monte) aus dem Betrieb Mühlberger Georg, Hackl in Kössen.
Bereits am Mittwochnachmittag wurden 17 Pinzgauerzuchtstiere versteigert, welche zügig verkauft werden konnten. Die derzeitige Großwetterlage in vielen Wirtschaftsbereichen bzw. der Finanzmarkt und der Milchmarkt beeinflussten auch den Zuchtviehmarkt in Maishofen. Die Preise bei den weiblichen gestalteten sich ähnlich wie bei der Februarversteigerung, wobei Ausreißer nach oben weniger oft zu verzeichnen waren. Deutlich angezogen im Preisniveau haben die Zuchtkälber.

97,8% der Kühe und Kalbinnen standen in Milch und erbrachten sehr hohe Leistungen. Die durchschnittlichen Tagesgemelke bei den einzelnen Rassen betrugen beim Fleckvieh 34,2 kg bei den Mehrkalbskühen und 27,3 kg bei den Jungkühen, bei den Holsteins 42,2 kg bzw. 31,5 kg und bei den Pinzgauern 28,6 kg bzw. 21,7 kg. Von den 351 verkauften Tieren ersteigerten 180 Stück die Firmen – an der Spitze die Fa. Schneeberger. Von diesen Tieren wurden 146 Stück nach Italien und Deutschland exportiert.

Bestpreise – in den jeweiligen Kategorien
Den Bestpreis bei den Pinzgauer Zuchtstieren erzielte ein reinrassiger Montesohn aus einer leistungs- und exterieurstarken Rastertochter vom Zuchtbetrieb des Mühlberger Georg, Hacker in Kössen. Ersteigert wurde dieser harmonische Stier von Stock Veronika u. Leonhard, Oberberg in Bischofshofen.
Den höchsten Preis bei den Mehrkalbskühen erzielte eine FL x RF Kuh (V. Caligula) vom Zuchtbetrieb Geisler Barbara u. Josef, Altjuden in Piesendorf. Erworben hat diese formatvolle, gut beeuterte Drittkalbskuh mit 47,1 kg Tagesgemelk die Fa. Silian in Ruden/Ktn.
Den höchsten Preis bei den Kalbinnen bzw. Jungkühen erzielte eine Fleckviehjungkuh (V. Micmac) vom Aufzuchtbetrieb des Mitterlechner Hermann, Tischler in Leogang. Diese elegante, kompakte und mit einem festen Euter ausgestattete Jungkuh wurde von Ofner Michael aus Lassnitz in der Steiermark angekauft.
Den höchsten Preis bei der Rasse Holstein erzielte eine kapitale Leiftochter aus dem Zuchtbetrieb Rettenwender Josef, Stoissen in Saalfelden. Angekauft wurde diese leistungsstarke Zweitkalbskuh mit 50,5 kg Tagesgemelk von Herk Robert aus St. Marein / Stmk.
Den höchsten Preis bei den Pinzgauern erzielten gleich zwei Kühe aus den Betrieben Nindl Rupert, Schranzlern in Hollersbach und Wallner Ernst, Unterkramer in Fusch. Erworben wurden diese beiden Spitzenkühe von Mösenlechner Josef in Teisendorf/Bayern und der Fa. Mühlegger in Brandenberg/Tirol.
Den höchsten Preis bei den Zuchtkälbern erzielte ein hoffnungsvolles FLxRF Kalb (V. Classic Red) aus einer leistungsbereiten Horramortochter vom Zuchtbetrieb Schörghofer Veronika, Grosskarlgut in Kuchl.


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Aktualisiert am: 25.03.2009 11:33
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