Vergütungssätze für PV-Anlagen wieder herabgesetzt

Abermals hat die Bundesnetzagentur die Vergütungssätze für Photovoltaik-Anlagen herabgesetzt. Mit 1,8 % vom 1. Mai bis 31. Juli 2013 fiel die Reduzierung aber geringer aus als bei der letzten Festsetzung.
Die Vergütungssätze für PV-Anlagen sinken abermals um 1,8 %.
Die Vergütungssätze für PV-Anlagen sinken abermals um 1,8 %.
Die Bundesnetzagentur hat die Vergütungssätze für Photovoltaik-Anlagen (PV-Anlagen) abermals gesenkt. Der Präsident der Behörde, Jochen Homann, teilte mit, dass die Vergütungssätze im Zeitraum vom 1. Mai bis zum 31. Juli 2013 jeweils zum Monatsersten um 1,8 % reduziert werden. Grund dafür ist der anhaltende Zubau bei PV-Anlagen, der laut Homann wieder den dafür vorgesehenen Zubaukorridor überschritten hat. Der Zuwachs fiel allerdings mit Neuinstallationen im Umfang von 290 MWp allein im März nicht mehr so stark aus wie bei den letzten Festsetzungen, so dass die Vergütung weniger stark gesenkt wurde als im Zeitraum Februar bis April. Damals hatte die Bundesnetzagentur die Sätze monatlich um 2,2 % reduziert.
Die Einspeisevergütung für PV-Anlagen nach dem Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) wird nach Angaben der Bundesnetzagentur monatlich automatisch angepasst. Hierbei ist eine konstante Absenkung der Vergütungssätze um jeweils 1 % vorgesehen. Die Einspeisevergütung wird zusätzlich abgesenkt, wenn sich der Zubau oberhalb des im EEG festgelegten Korridors von 2 500 MW bis 3 500 MW pro Jahr bewegt. Die Absenkung erfolgt dabei stufenweise je nach Höhe der Überschreitung. Eine Unterschreitung des Zubaukorridors führt dagegen zu einer geringeren Absenkung beziehungsweise Beibehaltung der Vergütung.

Autor: Lena Adlhoch
Aktualisiert am: 05.05.2013 12:11
Landwirt.com Händler Landwirt.com User