Vergütung für PV-Anlagen sinkt weiter

Die Bundesnetzagentur setzt den Vergütungssatz für Photovoltaik-Anlagen um 2,2 %. herab.
Um weitere 2,2 % fällt die Einspeisevergütung für PV-Anlagen.
Um weitere 2,2 % fällt die Einspeisevergütung für PV-Anlagen.
Die Vergütungssätze für Photovoltaik-Anlagen (PV-Anlagen) wurden von der Bundesnetzagentur gesenkt. Das teilte der Präsident der Behörde, Jochen Homann, mit. Demnach werden die Vergütungssätze im zwischen dem 1. Februar bis zum 30. April 2013 jeweils zu Monatsbeginn um 2,2 % herabgesenkt. Der Grund dafür ist der kräftige Zubau bei PV-Anlagen in Deutschland, der laut Bundesnetzagentur 2012 einen neuen Rekordwert von rund 7.600 MW erreichte. Laut Homann ist der gesetzlich vorgesehene Zubaukorridor, an dem sich die Vergütung des Stroms aus PV-Anlagen bemisst, im maßgeblichen Zeitraum wieder deutlich überschritten worden, obwohl sich der Zubau zum Jahresende etwas abgeschwächt habe.

Für den Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) liegt der 2012 verzeichnete Photovoltaik-Zubau im Bereich der bereits erwarteten Größenordnung. Der Verband hält einen weiterhin kraftvollen Ausbau der Photovoltaik auch in diesem Jahr zur Umsetzung der Energiewende für erforderlich, geht aber aufgrund der starken Absenkung der Einspeisevergütung von einer Abkühlung der Nachfrage aus. Dafür spreche die rückläufige Marktentwicklung der vergangenen Monate. So habe die Nachfrage im vierten Quartal 2012 rund 65 % unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums gelegen. Hier zeige die deutliche Kürzung der Solarförderung ab Sommer 2012 offensichtlich Wirkung. Nach Auslaufen der letzten Übergangsfristen für große Solarkraftwerke zum 30. September 2012 seien – wie erwartet – spürbar weniger Solaranlagen installiert worden.


Autor: Lena Adlhoch
Aktualisiert am: 02.02.2013 11:01
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