Vergleichstest Ein- und Zweikreisel-Seitenschwader

Was ist sinnvoller – ein großer Einkreiselschwader oder ein Zweikreisel-Seitenschwader? Auf Grund der immer größer werdenden Kreiseldurchmesser beim Einkreisel-Schwader stehen zunehmend viele Betriebe vor dieser Frage. Wir haben beide Systeme hinsichtlich Arbeitszeit, Rechgenauigkeit und Futterverschmutzung untersucht.
Pöttinger Zweikreisel-Seitenschwader EUROTOP 691 A im Einsatz.
Pöttinger Zweikreisel-Seitenschwader EUROTOP 691 A im Einsatz.
Die Schwadertechnik hat sich in den letzten 15 Jahren von der „Engpasstechnologie“ zu einer „Großtechnik“ im Sinne immer größer werdender Arbeitsbreiten entwickelt. Die Erhöhung der Schlagkraft und der Futtermasse pro Laufmeter Schwad stellt aufgrund der nach wie vor steigenden Ernteleistungen der Vor- und Nachlauftechnik (Selbstfahrmäher, Großraumladewagen und Feldhäcksler mit über 1.000 PS) in Großbetrieben hohe Anforderungen auch an die Schwadtechnik. Andererseits gibt es in Österreich fast ausschließlich Familienbetriebe mit für europäische Verhältnisse kleiner Flächenstruktur und oftmals schwierigen Geländebedingungen (Hangbewirtschaftung), abgesehen von der extremen Berglandwirtschaft. Für diese Betriebe ist nicht in jedem Fall ein Zweikreiselschwader die einzige Alternative.
Mittlerweile sind Einkreiselschwader mit über 3,5 m Kreiseldurchmesser am Markt. Diese lassen sich auf verwinkelten Flächen und vor allem auf Streuobstwiesen flexibler einsetzen.

Das LFZ Raumberg-Gumpenstein und der „Landwirt“-Testfahrer Hubert Scherr aus Edelschrott haben gemeinsam Arbeitszeitaufzeichnungen und Rechqualität eines Einkreisel-Schwaders im Vergleich zu einem Zweikreisel-Seitenschwader untersucht.
Wie diese Untersuchung abgelaufen ist sowie alle Ergebnisse, erfahren Sie in der Ausgabe 11/2011 unserer Fachzeitschrift „Der fortschrittliche Landwirt“.

Aktualisiert am: 23.05.2011 07:28
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