Verfügbarkeit beeinflusst Futtermittelpreise

Schweinefutter ist in den vergangenen zwei Jahren weltweit teurer geworden. Zwischen 2006 und April 2008 mussten in den USA 25 Prozent mehr für Schweinefutter ausgegeben werden, in Deutschland waren es dagegen 73 Prozent.
Dies hat die international tätige Rabobank in ihrer jüngsten Studie ermittelt, wie die Onlineplattform ernaehrungsdienst.de berichtet. Wesentlichen Einfluss auf die Futtermittelpreise hat laut der Studie die Verfügbarkeit innerhalb des Landes oder der Zugang zu Seehäfen. So waren die Preise etwa in den USA und Brasilien, die zu den grossen Exporteuren zählen, für Futter niedriger.



Gewinner in der EU

Innerhalb der EU profitierten die Niederlande und Grossbritannien durch ihre Seehäfen. In der Folge ist auch Schweinfleisch teurer geworden. In der EU beziffert die Studie den Preisanstieg auf 21 Prozent, wobei zwei Drittel auf die höheren Futterpreise zurückzuführen seien. Allerdings sei auch das unterschiedliche Schlachtgewicht in den Ländern zu berücksichtigen. Einen deutlichen Einfluss auf die Preisentwicklungen haben der Studie zufolge auch die Devisenkurse.
(Quelle: Landwirtschaft CH)


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Aktualisiert am: 07.10.2008 16:41
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