Veenhuis Kverneland Güllefass mit Euroject Gülleinjektor

“Schlitzen statt spritzen“ – das ist die Devise von Veenhuis/Kverneland. Wie effizient und umweltschonend Gülle ausgebracht wird hängt von der Ausbringtechnik ab. Das Euroject Schlitzgerät von Veenhuis/Kverneland injiziert den flüssigen Dünger direkt an die Wurzeln. Damit können auch künftige Gesetzesauflagen erfüllt werden.
Die großen Schneidscheiben des Euroject-Schlitzgerätes sind für Grünland und Ackerland geeignet.
Die großen Schneidscheiben des Euroject-Schlitzgerätes sind für Grünland und Ackerland geeignet.
Gülle wird in der Öffentlichkeit stark angeprangert: Geruchsbelästigung, Nitratauswaschung, Luftemissionen und Gewässerschutz sind nur ein paar Schlagwörter, die in diesem Zusammenhang von den Medien immer wieder aufgegriffen werden. Für den Landwirt ist die Gülle aber ein wertvoller Dünger, den es bestmöglich zu nutzen gilt. Mit modernen Applikations-Techniken lassen sich nicht nur die Emissionen und Auswaschungen verringern, sondern auch die Erträge steigern. Veenhuis/Kverneland hat kürzlich im Rahmen einer Vorführtour quer durch Österreich das Highlight seiner Injektoren, den Euroject 3000, angebaut an ein 14 m³ großes Pump-fass, vorgestellt. Vorab konnte auch das „Landwirt“-Testteam diese Technik auf verschiedenen Flächen mit Gülle unterschiedlicher Herkunft Probe fahren.

Die Gülle wird ohne nennenswerte Futterverschmutzung direkt an die Wurzeln injiziert.
Die Gülle wird ohne nennenswerte Futterverschmutzung direkt an die Wurzeln injiziert.
Saubere Arbeit mit hoher Effizienz
Der Einsatz im Grünland und auf Ackerboden hat gezeigt, dass diese Technik schlagkräftig und effizient ist. Die Gülle wird direkt an die Wurzeln injiziert ohne dabei das Futter zu verschmutzen. Die großen Scheibendurchmesser ermöglichen einen problemlosen Einsatz auch auf dem Acker. Sie sind wesentlich leichtzügiger als andere für den Acker konzipierte Injektoren wie z.B. Zinken- oder Scheibengeräte.
Laut Experten und zahlreicher Untersuchungen sollen mit dieser Technik im Grünland durch den gesteigerten Aufwuchs um ein bis zwei Schnitte pro Jahr mehr erzielt werden. Aber ungeachtet der wirtschaftlichen Diskussion werden vom Gesetzgeber die Zügel zunehmend straffer angezogen. In Deutschland muss schon jetzt die Gülle innerhalb von nur vier Stunden eingearbeitet sein. Mit der Schlitztechnik ist das in einem Arbeitsgang möglich. Das einfache nach oben Spritzen von Gülle wird früher oder später überall verboten sein.

Weiter Details zu diesem Güllefass bzw. zur Schlitztechnik erfahren Sie in der Ausgabe 08/2012 unserer Fachzeitschrift „Der fortschrittliche Landwirt“.


Aktualisiert am: 06.04.2012 10:15
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