Valtra N121 Hi-Tech Praxistest: Finnischer Bär

Mit der Serie N hat Valtra einen kompakten, großen Vierzylinder im Programm. Im Landwirt-Test musste er seine Eignung für die Österreichische Landwirtschaft unter Beweis stellen.
Der Tier III-Motor ist auf Grund seines Drehmomentverlaufes enorm durchzugsstark. Obendrein hat er einen niedrigen Treibstoffverbrauch.
Der Tier III-Motor ist auf Grund seines Drehmomentverlaufes enorm durchzugsstark. Obendrein hat er einen niedrigen Treibstoffverbrauch.
Die kompakte Bauweise gepaart mit dem runden Design verhilft der N-Serie zu einem ansprechenden Äußeren. Aber nicht nur von außen, auch von innen hat Valtra beim „N“ einiges verändert. So sitzt der Motor jetzt atypisch für Valtra hinter der Vorderachse und das Getriebe ist direkt an den Motor angeflanscht. Der Motor ist neu und dementsprechend auch modern. Er konnte mit seinem Durchzugswillen nicht nur auf dem Prüfstand, sondern auch alle Praxisfahrer begeistern. Am Getriebe hat Valtra nichts verändert. Trotz lediglich drei Lastschaltstufen, ist es gut abgestuft. Mit Status Quo beim Getriebe besitzt die N-Serie auch weiterhin nur zwei Zapfwellengeschwindigkeiten. Der Heckkraftheber lässt mit der enormen Hubkraft den Fahrer nie im Stich. Je nach Ausstattungslinie ist die N-Serie auch mit unterschiedlichen Hydraulikpumpen ausgerüstet. Der Testkandidat entsprach der Variante Hi-Tech und besaß die bekannte, einfache Zahnradpumpe. Die Kabine ist „Valtratypisch“ groß und solide verarbeitet. Schön, dass die N-Serie in Zukunft auch mit einer Kabinenfederung ausgestattet werden kann. Neu ist auch die hydraulische Vorderachsfederung. Gut punkten kann der Valtra auch beim zulässigen Gesamtgewicht beziehungsweise der möglichen Zuladung. So können dem Valtra bei 9.000 kg zulässigem Gesamtgewicht über 3.500 kg Anhängelast zugemutet werden.

Autoren: Stephan SCHMIDLIN, Wahlen (CH) und Ing. Johannes PAAR, Bad Blumau.


Aktualisiert am: 06.04.2007 10:12
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