Unsicherheit am Schlachtrindermarkt

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Das Angebot an Jungstieren und Schlachtkühen ist Mitte Mai gesunken. Wegen der zurückhaltenden Nachfrage der Schlachthöfe sind die Preise dennoch instabil.
In der dritten Maiwoche konnten an der Österreichischen Rinderbörse keine Notierungen für Jungstiere ausgegeben werden. Foto: Lenz
In der dritten Maiwoche konnten an der Österreichischen Rinderbörse keine Notierungen für Jungstiere ausgegeben werden. Foto: Lenz
EU-weit tritt meist ein unterdurchschnittliches Angebot an männlichen Schlachtrindern auf. Es herrscht aber auch eine schwache Nachfrage seitens der Schlachtbetriebe. In Deutschland gehen die Erzeugerpreise leicht zurück. Bei den weiblichen Schlachtrindern bleiben die Preise aufgrund des knappen Angebotes stabil.

Schlachthöfe warten zu

In Österreich ist das Angebot bei Jungstieren etwas rückläufig und trifft auf eine verhaltene Nachfrage. Bei Redaktionsschluss konnte noch nicht mit allen Schlachthöfen eine Preiseinigung erzielt werden. Bei den Kalbinnen sind Angebot und Nachfrage stabil, die Preise bleiben unverändert.
Bei Schlachtkühen trifft ein geringes Angebot auf eine ruhige Nachfrage. Bei Redaktionsschluss konnte noch keine Preiseinigung mit der Schlachthofbranche erzielt werden. Bei Schlachtkälbern trifft ein geringes Angebot auf eine ruhige Nachfrage, die Preise sind stabil.

Preiserwartungen netto für Woche 20 (14.05. – 20.05.2018)
Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise (exkl. MwSt.) für Handelsklasse R2/3 ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen!

Jungstier ausgesetzt (KW 19: € 3,46)

Kalbin € 3,13

Kuh ausgesetzt (KW 19: € 2,61)

Schlachtkälber € 5,45

Quelle: Österreichische Rinderbörse

Zu den Schlachtrinderpreisen der Vorwoche

Aktualisiert am: 14.05.2018 17:24
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