Unkrautbekämpfung jetzt durchführen

Gegenüber der Frühjahrsanwendung hat die Bekämpfung im Herbst den Vorteil, dass selbst mit geringeren Aufwandmengen ein sicheres Ausschalten der Unkräuter möglich ist. Vor allem Klettenlabkraut und Windhalm lassen sich im Herbst sehr gut ausschalten.
Mit der Unkrautbekämpfung im Herbst können Unkräuter bereits im Keimblattstadium ausgeschaltet werden.
Mit der Unkrautbekämpfung im Herbst können Unkräuter bereits im Keimblattstadium ausgeschaltet werden.
Der optimale Termin für die Herbizidanwendung im Herbst ist das Keimblattstadium der Unkräuter. Die dafür geeigneten Herbizide haben neben einer blattaktiven vor allem eine bodenaktive Wirkung. Daher sind ein feinkrümeliger Boden und etwas Bodenfeuchtigkeit förderlich für die Wirkung.
Eine Herbizidanwendung sollte bei Wintergerste – falls noch nicht geschehen – jetzt rasch durchgeführt werden. Wichtig ist, dass Sie den Bestand vorher auf Blattläuse kontrollieren. Sind 20 % der Pflanzen befallen, so kombinieren Sie die Herbizidspritzung mit einem Insektizid. Viele Landwirte führen die Unkrautbekämpfung bei Winterweizen im Frühjahr durch, aber auch hier hat die Herbstanwendung ihre Vorteile. Vor allem Windhalm lässt sich mit geringer Aufwandmenge ausschalten. Wichtig ist, dass unmittelbar nach der Behandlung keine starken Nachtfröste auftreten. Generell sollte in den Tagen nach der Behandlung eine wüchsige Witterung vorherrschen. Eine aktuelle Herbizidtabelle der Landwirtschaftskammer Oberösterreich (DI Hubert Köppl) finden Sie rechts neben diesem Artikel.

Aktualisiert am: 13.10.2012 11:23
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