Universität Wien zieht Studie über Langzeitfolgen von GVO-Mais zurück

Die Studie hatte in der Öffentlichkeit großes Aufsehen erregt, da einige mit gentechnisch verändertem Mais gefütterte Mäuse weniger Nachkommen zur Welt brachten.
Österreich hat eine im November 2008 veröffentlichte Studie über Langzeit-Fütterungsversuche mit Mäusen zurückgezogen. Die Studie hatte in der Öffentlichkeit großes Aufsehen erregt, da einige mit gentechnisch verändertem Mais gefütterte Mäuse weniger Nachkommen zur Welt brachten. Von gentechnik-kritischen Gruppen waren die Ergebnisse aufgegriffen und als Beleg für die Gefährlichkeit von GV-Pflanzen interpretiert worden.

Widersprüchliche und fehlerhafte Daten

Eine Überprüfung der Untersuchungsergebnisse kam jedoch zu dem Ergebnis, dass die Daten fehlerhaft und widersprüchlich sind. Mit dem Rückzug der Studie hat u.a. die Reputation der Arbeitsgruppe an der Universität Wien unter der Leitung von Prof. Jürgen Zentek (heute TU Berlin) schweren Schaden genommen. Unter folgendem Link können Sie den gesamten Artikel nachlesen: Österreich zieht Studie über Langzeitfolgen von gentechnisch verändertem Mais zurück (Quelle: transgen.de)


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Aktualisiert am: 29.03.2010 14:48
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