UniTrail-Lenkung für Amazone Anhängespritzen

Mit der neuen UniTrail-Lenkung für die Anhängespritzen UX 3200 und UX 4200 bietet Amazone jetzt auch eine hydromechanisch gesteuerte Achsschenkellenkung an.
Die UniTrail Achsschenkellenkung ermöglicht einen spurtreuen Nachlauf der Spritze.
Die UniTrail Achsschenkellenkung ermöglicht einen spurtreuen Nachlauf der Spritze.
Achsschenkellenkungen ermöglichen einen spurtreuen Nachlauf der Spritze, ohne dass die Lenkbewegungen einen negativen Einfluss auf die horizontalen Gestängebewegungen ausüben. Maschinen mit Achsschenkellenkung sind außerdem in Hanglagen kippstabiler als deichselgelenkte Maschinen. Bisher gibt es Achsschenkellenkungen jedoch nur als elektro-hydraulische Systeme, für deren Steuerung eine komplexe Regelungselektronik erforderlich ist.



Bei Lenkbewegungen des Traktors wird Hydrauliköl zwischen dem Geber- und den Nehmerzylindern ausgetauscht.
Bei Lenkbewegungen des Traktors wird Hydrauliköl zwischen dem Geber- und den Nehmerzylindern ausgetauscht.
So funktioniert das neue System
Mit der UniTrail Achsschenkellenkung erfolgt die Lenkung über ein geschlossenes Hydrauliksystem. Es besteht aus einem Geberzylinder, der zwischen Zugtraverse und Hitchdeichsel montiert ist, sowie zwei Nehmerzylindern links und rechts an der gelenkten Spritzenachse. Bei Lenkbewegungen des Schleppers wird der Geberzylinder zusammengedrückt bzw. auseinander gezogen, das Hydrauliköl mit den Nehmerzylindern ausgetauscht und dementsprechend die Lenkposition der Spritzenachse verstellt. Falls erforderlich, kann die Lenkachse im Feldmodus mit einem doppelwirkenden Steuergerät manuell übersteuert werden. Wird die Lenkung gegen den Anschlag gefahren, greift eine hydraulische Überlastsicherung.

Auf einer Anzeigeskala ist jederzeit zu erkennen, in welchen Positionen sich die Achse befindet. So kann der Fahrer die Lenkung genau in Mittellage zwischen Straßen- und Feldmodus umschalten, aber auch manuelle Lenkkorrekturen am Seitenhang überwachen. Im Straßenmodus – die Umstellung zwischen Straße und Feld erfolgt aus der Traktorkabine heraus – sind die Geber- und Nehmerzylinder voneinander entkoppelt. Bei Lenkbewegungen wird das Hydrauliköl dann nur noch zwischen den beiden Kammern des Geberzylinders hin- und hergedrückt, während die Nehmerzylinder an der Spritzenachse in Mittellage gesperrt sind.

Die Straßenzulassung des neuen Systems umfasst 40 km/h bei gefülltem Behälter.


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Aktualisiert am: 13.08.2011 11:31
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