Umweltschutz: Umweltkontrollbericht stellt Österreich ein gutes Zeugnis aus

Die Umweltexperten sehen eine Parallelität zwischen dem landwirtschaftlichen Strukturwandel und der Verminderung von Vogelpopulationen. Zudem ist die Entwicklung der Ackerbracheflächen rückläufig . Der Anbau von Energiepflanzen zeigt eine steigende Tendenz.
Österrich erhält ein gutes Zeugnis bezüglich Umweltkontrollbericht
Österrich erhält ein gutes Zeugnis bezüglich Umweltkontrollbericht
Der neue österreichische Umweltkontrollbericht stellte dem Umwelt- und Naturschutz in der Alpenrepublik ein gutes Zeugnis aus. Die heimischen Gewässer sind in einem sehr guten Zustand, der nationale Bewirtschaftungsplan wird umgesetzt und die Interessen von Gewässerschutz und Nutzungsanforderungen werden weitgehend in Einklang gebracht, erklärte der Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich.

Zwischen 2005 und 2007 sind die Brachen um 20 % auf 75.600 ha eingeschränkt worden. Zur ökologischen Abfederung aufgrund der Reduktion der Stilllegungsverpichtung hat man daher Blühächen für Äcker in das Österreichische Umweltprogramm (ÖPUL) aufgenommen. Diese Maßnahme sei 2009 für eine Fläche von rund 29.000 ha vereinbart worden. Eine steigende Tendenz zeigt der Anbau von Energiepanzen, zitierte Berlakovich aus dem Umweltkontrollbericht. Von 2007 bis 2009 sind die Bewirtschaftungsächen von 17.500 ha auf 25.400 ha ausgeweitet worden; die wichtigsten Kulturen sind Mais, Sonnenblumen, Raps und Weichweizen. Realistisch ist bis 2020 eine Fläche zwischen 210.000 ha und 235.000 ha für den Anbau von Energiepanzen zur Verfügung zu stellen.

Weitere Infos finden Sie im Bericht.


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Aktualisiert am: 21.07.2010 09:59
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