Ukraine: Eine Reise ins Land der fruchtbaren Schwarzböden

Hübsche Frauen, unsichere Politik; doch die Ukraine hat mehr zu bieten. Unendliche Ackerflächen machen die "Kornkammer Europas" ist eine Reise wert.
Bis 1991 gehörte der Großteil der landwirschaftlichen Nutzfläche dem Staat. Heute sind die ehemaligen Kolchosen teilweise private Großbetriebe.
Bis 1991 gehörte der Großteil der landwirschaftlichen Nutzfläche dem Staat. Heute sind die ehemaligen Kolchosen teilweise private Großbetriebe.
Die Ukraine war und wird es auch immer bleiben, ein Agrarland. Bewirtschaftet werden 37,1 Mio. ha, davon sind 31 Mio. ha Ackerfläche. Die Gesamtzahl der landwirtschaftlichen Betriebe beträgt 56.000. Heute gehören nur mehr 0,6 % der landwirtschaftlichen Flächen dem Staat. Es gibt sowohl kleine Betriebe unter100 ha, als auch große Agrarholdings, die Ackerflächen in mehreren, verschiedenen Regionen bewirtschaften. Die größte Agrarholding der Ukraine „Ukrlandfarming“ hat laut offiziellen Angaben insgesamt ca. 580.000 ha gepachtet.

Kein Verkauf von Agrarland
Bis Ende dieses Jahres dürfen generell keine Ackerflächen veräußert werden, dieses Verbot gilt seit 1991. Damals wurden die großen Kolchosen und Sowchosen aufgelöst und 15 % der Bevölkerung Land erhielt, das sie zum Teil nie bewirtschafteten oder noch heute als sog. Hauwirtschaften nur für den Eigenbedarf nutzen.
Der Pachtpreis unterscheidet sich je nach Region und Bonität der Böden. Derzeit wird das Bodengesetz in dem Land, das auch als Kornkammer Europas bezeichnet wird, wieder diskutiert und eine ganze Reihe offener Fragen sind noch zu klären.

Mehr über das Land, die Landwirtschaft sowie die Befürchtungen von Bauern lesen Sie in der Ausgabe 16/2012 des „Fortschrittlichen Landwirts“.

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Aktualisiert am: 03.08.2012 19:50
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