USA wollen Milchpreise bis Oktober 2009 stützen

Das US-Agrarministerium stellt weitere Mittel zur Verfügung, um die schlechten Erzeugerpreise zu stützen. Prognosen für das kommende Jahr sind positiv- Betriebesterben verknappe das Angebot.
Mit 243 Mio.$ will das US- Agrarministerium die daniederliegenden Erzeugerpreise und somit die Bauern stützen.
Mit 243 Mio.$ will das US- Agrarministerium die daniederliegenden Erzeugerpreise und somit die Bauern stützen.
Das US-Agrarministerium (USDA) stellt im Rahmen seines langfristigen Beihilfenprogramms für die Milchindustrie weitere 243 Mio. $ zur Verfügung, um die am Boden liegenden Erzeugerpreise zu stützen und den Produzenten zu helfen.
Wie Dow Jones News berichtet, erhöht die Regierung bis Oktober den Ankaufspreis für Magermilchpulver um 15% und für Cheddar-Käse um 16%. Das USDA erwartet, dass der Staat im Rahmen dieser Maßnahmen weitere umfangreiche Milchpulver- und Käsemengen interveniert. Damit unterstützen die USA ihre Produzenten heuer mit mehr als 1 Mrd. $.

Keine höheren Preise für Konsumenten
In Reaktion auf die neuerliche Hilfsmaßnahme kündigte die International Dairy Foods Association (IDFA) an, sich weiterhin für eine langfristige Reform der Milchpolitik einzusetzen. Zu höheren Preisen für die Verbraucher werde die Aktion aber nicht führen, sagte ein Ministeriumssprecher.

Betriebesterben - Angebotsverknappung
Die Preise, die die US-Milchbauern für ihre Ware erhalten, lagen im Juli um 41% unter denen des Vorjahresmonats, schätzt das USDA. Im kommenden Jahr dürften sie jedoch wieder anziehen, meinen Ökonomen. Einer der Gründe dafür sei, dass zahlreiche Milchbauern ihren Betrieb aufgeben müssten und sich so das Angebot verknappe. (AIZ)


Autor:
Aktualisiert am: 04.08.2009 20:21
Landwirt.com Händler Landwirt.com User