US-Schweinemäster fordern Aufkaufprogramm für Sauen

Drei Vermarktungs­organisationen für Schweinefleisch haben das US-Landwirtschaftsministerium dazu aufgefordert, die Auswirkungen eines Sauenaufkaufprogramms im Umfang von 200 Mio USD auf den Markt zu prüfen.
Der von der Industrie vorgeschlagene Aufkaufplan sieht eine Reduktion der Sauenbestände um 500.000 Tiere vor. Die Betriebe, die diese Hilfe in Anspruch nehmen, würden sich dazu verpflichten, ihre Herden innerhalb der folgenden drei Jahre nicht zu vergrößern.

Schweinemäster schreiben tief rote Zahlen in der Mast

Branche schätzt aktuell Verlust von 30 US-$  pro Schwein
Branche schätzt aktuell Verlust von 30 US-$ pro Schwein
In den vergangenen Jahren haben US-Schweinefleischproduzenten die Fleischerzeugung hochgefahren, um der angestiegenen Exportnachfrage zu entsprechen. In diesem Jahr jedoch seien die Exporte in Folge der A/H1N1-Grippe eingebrochen. Aktuell schätzt die Branche ihre Verluste auf 30 USD pro Schwein. Prognosen zufolge könnten diese im weiteren Jahresverlauf auf 54 USD pro Tier ansteigen. Es wird geschätzt, dass die US-Schweinemäster in 20 der vergangenen 22 Monate Geld verloren haben. Zwar sind die Maispreise seit Juni gesunken, aber die Schweinepreise sind auf Grund der schwachen Nachfrage und der großen Bestände noch schneller gefallen. (Quelle: ISN)


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Aktualisiert am: 24.08.2009 21:38
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