US-Milcherzeuger reduzieren Rinderherden weiter

In den USA meldeten 294 Betriebe insgesamt 86.710 Kühe an, die sie gegen eine Entschädigung schlachten lassen. Die Aktion soll einer Milchmenge von 2,2 Mrd. kg Milch entsprechen.
In den USA ist im Rahmen der freiwilligen Schlachtaktion für Milchkühe seit Dezember 2008 eine Produktionskapazität von 2,2 Mrd. kg Milch
In den USA meldeten 294 Betriebe insgesamt 86.710 Kühe zur Schlachtung an.
In den USA meldeten 294 Betriebe insgesamt 86.710 Kühe zur Schlachtung an.
vom Markt genommen worden. Das hat die Genossenschaftsorganisation CWT mitgeteilt, die das Programm verwaltet. In der dritten und bislang letzten Ausschreibung meldeten 294 Betriebe insgesamt 86.710 Kühe zur Schlachtung an.

Positiver Einfluss auf Erzeugerpreise
Der Präsident des nationalen Milchproduzentenverbandes (NMPF), Jerry Kozak, erwartet aus der Aktion zusammen mit der staatlichen Marktstützung einen "sehr positiven Einfluss auf die Erzeugerpreise". Kozak stellte weitere Ausschreibungen für den Herauskauf von Milchherden in Aussicht, sollte das erhebliche Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage anhalten.

Finanzierung durch Molkereien
Derzeit suchen Inspektoren jene Betriebe auf, die in der dritten Runde Kühe und Kalbinnen zur Schlachtung angeboten haben. Die Tiere werden markiert und müssen innerhalb von 14 Tagen geschlachtet werden. Das CWT-Programm wird von genossenschaftlichen Molkereien und Landwirten finanziert, die dafür bis Dezember 2010 auf umgerechnet 0,16 Cent je kg Milch verzichten (aiz).


Aktualisiert am: 18.08.2009 10:24
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