Tiroler Holsteinzüchtern haben neuen Obmann

Seit 25 Jahren war Josef Geisler Obmann der Tiroler Holsteinzüchter. Mit Hannes Partl aus Buch tritt nun ein anerkannter Experte in der österreichischen Holsteinzucht an die Spitze der Tiroler Holsteinzüchter.
Obmannwechsel bei den Tiroler Holsteins. Nach 25 Jahren an der Spitze übergibt Josef Geisler (rechts) an Hannes Partl.
Obmannwechsel bei den Tiroler Holsteins. Nach 25 Jahren an der Spitze übergibt Josef Geisler (rechts) an Hannes Partl.
Im Alter von 25 Jahren wurde Josef Geisler 1986 zum Obmann des Tiroler Holsteinzuchtverbandes gewählt. Er war damals der jüngste Obmann eines Zuchtverbandes in Tirol und Österreich. Seit der Fusion zum Rinderzuchtverband Tirol war Josef Geisler Obmann des Rassenausschusses und Obmann-Stv. des Rinderzuchtverbandes Tirol. In diesen 25 Jahren entwickelte sich die Rasse Holstein stetig bergauf. So gibt es heute in Tirol 750 Holsteinzüchter mit 4.800 Herdebuchkühen. Bei der letzten Rassenausschusssitzung übergab nun Josef Geisler das Amt des Obmannes an seinen bisherigen Stellvertreter Hannes Partl. Als 2. Obmann-Stv. wurde Edi Köll aus Pettnau bestätigt. Ein großer Meilenstein für die Holsteinzüchter war die Fusion zum Rinderzuchtverband Tirol, wo man nun gemeinsam mit den anderen 13 Rassen die Aufgaben bewältigt. Vor allem hinsichtlich Vermarktung auf den Versteigerungen war diese Fusion für die Tiroler Holsteinzüchter sehr wertvoll. Mit Hannes Partl aus Buch tritt nun ein anerkannter Experte in der österreichischen Holsteinzucht an die Spitze der Tiroler Holsteinzüchter. Seit fünf Jahren war er Obmann-Stv. im Rassenausschuss und Vorstandsmitglied im Rinderzuchtverband Tirol. Er ist Preisrichter im österreichischen Preisrichterpool von Holstein Austria. Partl war mit Josef Geisler um dem 2. Obmann-Stv. Edi Köll erfolgreicher Verhandler bei den Fusionsgesprächen 2006 zum Rinderzuchtverband Tirol.


Aktualisiert am: 29.11.2011 08:37
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