Tiroler Braunviehzucht: "Wir haben was andere wollen"

Thomas Schweigl ist seit Jänner Obmann des Tiroler Braunviehzuchtverbandes. Im „Landwirt“-Interview spricht er über Herausforderungen in der Zucht und der Vermarktung.
Thomas Schweigl: "Wir müssen die Rasse weiterentwickeln, um den zukünftigen Anforderungen des Marktes zu entsprechen."
Thomas Schweigl: "Wir müssen die Rasse weiterentwickeln, um den zukünftigen Anforderungen des Marktes zu entsprechen."
Der fortschrittliche Landwirt: Herr Schweigl, Sie wurden im Jänner zum neuen Obmann des Tiroler Braunvieh-Zuchtverbandes gewählt und folgen in diesem Amt Hans Mair nach. Welche Ziele haben sie sich als Obmann gesteckt?

Thomas Schweigl: Für mich ist die Wahl zum Obmann des Tiroler Braunviehzuchtverbandes eine große Ehre und Herausforderung zugleich. Im Braunviehzuchtverband müssen die Interessen vom Milch- und Zuchtbetrieben, von Kalbinnenaufzuchtbetrieben, dem Original Braunviehzüchter bis hin zu den Betrieben, die sich stark mit dem Schauwesen beschäftigen, zusammengeführt und berücksichtigt werden. Diesen weiten Bogen zu spannen, fordert viel Elastizität und Flexibilität. Für die Bewältigung der zukünftigen Aufgaben in der Organisation müssen wir einige Dinge überdenken und uns mehr für neue Entwicklungen öffnen. Die Entscheidungen müssen aber trotzdem mit einem gesunden und vor allem wirtschaftlichen Züchterauge getroffen werden. Züchten heißt Denken in Generationen. In diesem Sinne müssen wir die Rasse weiter entwickeln, um den zukünftigen Anforderungen des Marktes zu entsprechen.

Mehr lesen Sie in Augabe 6/2011 von "Der fortschrittliche Landwirt".

Weiters in dieser Ausgabe:

  • Mit der Weide rechtzeitig beginnen
  • Ein Stall der zur Umgebung passt
  • Rund ums Rind



Autor:
Aktualisiert am: 02.03.2011 20:56
Landwirt.com Händler Landwirt.com User