Tirol Milch gibt Entwarnung für Graukäse "Alpengenuss"

Im Rahmen von Routineuntersuchungen wurden beim Graukäse der Marke "Alpengenuss", hergestellt von der Tirol Milch, Listeria monocytogenes in geringem Umfang festgestellt. Die Keimbelastung liegt allerdings deutlich unterhalb der Gesundheitsschädlichkeitsgrenze.
Die Keimbelastung des Graukäses "Alpengenuss“ liegt deutlich unter der Gesundheitsschädlichkeitsgrenze.
Die Keimbelastung des Graukäses "Alpengenuss“ liegt deutlich unter der Gesundheitsschädlichkeitsgrenze.
Obwohl ein externer Prüfbericht, der diesen Verdacht bestätigt, noch nicht vorlag, hat die Molkerei vorsorglich den Rückruf der Ware veranlasst.

Geringfügige Keimbelastung
Aus dem nunmehr eingetroffenen Untersuchungsbefund des Labors der Bundesanstalt für Alpenländische Milchwirtschaft in Rotholz geht hervor, dass es sich bei dem Produkt um eine äußerst geringfügige Keimbelastung handelte, "die um ein Vielfaches unterhalb der Gesundheitsschädlichkeitsgrenze lag". Dennoch gilt das Produkt als verkehrsunfähig und sollte, gerade nach einer längeren Lagerung, nicht mehr verzehrt werden, so die Experten. Der genannte Graukäse mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 14.07.2010 ist das einzig betroffene Produkt der Tirol Milch. Er war ausschließlich in MPreis-Filialen erhältlich und ist nicht mehr im Regal zu finden. (aiz)


Aktualisiert am: 15.06.2010 16:20
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