Tipps zur Maisdüngung

Neben der flächigen Düngung unmittelbar vor der Saat und einer eventuellen Unterfußdüngung wird meist bis zum 4-Blatt-Stadium eine weitere N-Gabe gedüngt.
Bei der Düngung sind die Obergrenzen nach dem Aktionsprogramm 2008 (Wasserrechtsgesetz) oder nach UBAG (ÖPUL) einzuhalten.
Bei der Düngung sind die Obergrenzen nach dem Aktionsprogramm 2008 (Wasserrechtsgesetz) oder nach UBAG (ÖPUL) einzuhalten.
Zum Zeitpunkt der Kolbenausprägung (10- bis 12-Blatt-Stadium) ist der N-Bedarf im Mais am höchsten. Zu diesem Zeitpunkt (Ende Mai bis Mitte Juni) braucht Mais hohe Mengen an Stickstoff in pflanzenverfügbarer Form. In der Praxis wird neben der flächigen Düngung unmittelbar vor der Saat und einer eventuellen Unterfußdüngung zur Saat oft eine weitere N-Gabe zum 4-Blatt-Stadium gedüngt. Die möglichen N-Düngungsmengen nach dem Wasserrechtsgesetz (Aktionsprogramm 2008) in Österreich sowie für die Teilnahme am Umweltprogramm ÖPUL (Maßnahmen UBAG) sind der Tabelle zu entnehmen. Die Maximalwerte laut Wasserrechtsgesetz sind CC-relevant. Eine Gabenteilung ist bei Hackfrüchten wie Mais auf Böden mit mehr als 15 % Tonanteil nicht erforderlich. Ausnahmen gilt es bei speziellen Programmen von Wasserschutz- und Schongebieten sowie in Hanglagen einzuhalten. Ab 10 % Neigung ist eine Gabenteilung ab 100 kg N ff/ha zwingend vorgeschrieben.


Mögliche N-Düngung bei Körnermais und Silomais je nach Ertragslage gemäß Richtlinien für sachgerechte Düngung (RLSD) und ÖPUL (Maßnahme UBAG).
Körnermais
Ertragsniveau RLSD UBAG
unter 6,0 t 115 kg 110 kg
6,0-10,0 t 155 kg 140 kg
10,0-11,5 t 180 kg 160 kg
11,5-13,0 t 195 kg 180 kg
über 13,0 t 210 kg 180 kg
Silomais
Ertragsniveau RLSD UBAG
unter 40 130 kg 120 kg
40-50 t 175 kg 160 kg
50-57,5 t 210 kg 180 kg
57,5-65 t 225 kg 200 kg
über 65 t 240 kg 200 kg


Weitere nützliche Tipps zur Maisdüngung finden Sie hier.


Aktualisiert am: 23.04.2012 16:30
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