Tipps zur Bodenuntersuchung

Zumindest ein Mal während des Fruchtfolgezyklus’ sollte eine Bodenuntersuchung durchgeführt werden. Mit den Ergebnissen ist eine angepasste Grunddüngung möglich. Das macht die Düngung effizient und spart Kosten.
Die Ergebnisse der Bodenuntersuchung sind die Grundlage für eine angepasste Grunddüngung.
Die Ergebnisse der Bodenuntersuchung sind die Grundlage für eine angepasste Grunddüngung.
Das Ausmaß der Düngung richtet sich nach zwei Kriterien: Nach der Höhe der Nährstoffabfuhr und nach den Ergebnissen der Bodenuntersuchung. Während der Nährstoffentzug je nach Nutzung und Ertragslage bekannt ist, muss der pflanzenverfügbare Anteil des Nährstoffvorrats im Boden individuell erhoben werden. Dazu dient die Bodenuntersuchung.

Nährstoffuntersuchungen
Zu den Standarduntersuchungen zählen neben der Erhebung des pH-Werts und des Humusgehalts die Probennahme der Grundnährstoffe Phosphor, Kalium und Magnesium. Sinnvoll ist es, zumindest eine Mischprobe pro Feldstück auch auf die
Ziel ist es, die Gehaltsstufe C zu erreichen bzw. zu erhalten.
Ziel ist es, die Gehaltsstufe C zu erreichen bzw. zu erhalten.
Spurenelemente Mangan, Kupfer, Zink und Bor zu untersuchen. Das optimale Verhältnis zwischen Phosphor-, Kalium und Magnesiumgehalt liegt bei 1:1,2:1.

Optimaler pH-Wert
Je leichter der Boden ist, desto eher lässt er ein saures Milieu zu. So sollten leichte Böden zumindest einen pH-Wert von 5,7 aufweisen, während mittlere Böden über 6,0 liegen sollten und der pH-Wert auf schweren Standorten mehr als 6,5 betragen soll. Zur Interpretation der Untersuchungsergebnisse werden die Nährstoffgehalte in Gehaltsklassen eingeteilt. Ziel ist es, die Gehaltsklasse C zu erhalten bzw. zu erreichen.

Autor: Roman Goldberger

Den gesamten Artikel sowie weitere Tipps zur Grund- und Stickstoffdüngung lesen Sie in der Ausgabe 1/2013. Bestellen Sie hier ein Probeheft

Aktualisiert am: 17.12.2012 13:20
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