Tipps zum Weizenanbau

Weizen ist eine sehr robuste und verträgliche Pflanze und entwickelt sich oft auch nach widrigen Saatbedingungen ganz gut. Trotzdem sollten Sie für optimale Anbauverhältnisse sorgen.
Die Saattiefe sollte bei durchschnittlich 2 bis 3 cm liegen.
Die Saattiefe sollte bei durchschnittlich 2 bis 3 cm liegen.
Grundsätzlich ist der Weizenanbau pfluglos als Mulchsaat oder nach vorhergehender Pflugfurche möglich. Nach der Vorfrucht Mais empfehlen aber die meisten Experten den Pflugeinsatz. Maisstroh auf der Bodenoberfläche erhöht die Gefahr einer Fusariuminfektion.
Die Saat selbst erfolgt in der Regel als Drillsaat. Das Saatkorn sollte dabei in einer durchschnittlichen Saattiefe von 2 bis 3 cm zu liegen kommen. Als optimal ist das Zeitfenster für die Weizensaat zwischen Ende September und 20. Oktober einzustufen. Wird zu früh gesät, steigt das Krankheitsrisiko. Bei zu spätem Anbau Ende Oktober / Anfang November kann der Entwicklungsrückstand in normalen Jahren nicht mehr aufgeholt werden. Unter guten Bedingungen kann eine Saatstärke von 250 bis 320 Körner pro m² angestrebt werden. Je schlechter die Saatbedingungen sind, desto höher sollte die Saatmenge ausfallen. Bei Spätsaaten Ende Oktober, Anfang November kann es auch schon mal nötig sein, die Saatstärke auf 350 bis 400 Körner anzuheben. Nachdem es bei Spätsaaten im Herbst kaum mehr zu einer Bestockung kommt, wäre ansonsten die Bestandsdichte im Frühjahr zu gering.

Aktualisiert am: 05.10.2012 12:54
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