Tierschutzorganisation unter Mafia-Verdacht

Tierschützercausa weitet sich aus: Insgesamt 40 Aktivisten unter Mafiaverdacht!
Der Aktenwust, auf dessen Grundlage das Justizministerium derzeit immer noch prüft, ob gegen Tierschützer Anklage wegen Bildung einer kriminellen Organisation erhoben werden soll, ist weitaus umfangreicher als bisher berichtet. Laut Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt stehen nicht nur die zehn 2008 für dreieinhalb Monate in U-Haft gesetzten Aktivisten, sondern insgesamt 40 Personen in Verdacht, im Sinne des umstrittenen Paragrafen 278a eine mafiaähnliche Gruppe gegründet oder als Mitglied unterstützt zu haben. Die 40 Abschlussberichte liegen dem STANDARD auszugsweise vor.

Bäckereikette fürchtete Einbußen wegen "Nötigung"

Eine Wiener Bäckereikette etwa habe nur deshalb zweieinhalb Jahre früher als die EU es angeordnet hat - Mitte 2009 statt 2012 - von Käfig- auf Bodenhaltungseier gewechselt, weil sie „Angst vor wirtschaftlichen Einbußen durch das vom VGT hervorgerufene veränderte Kaufverhalten" gehabt habe. Der verfrühte Umstieg koste die Firma 80.000 Euro jährlich.

Der VGT hatte angekündigt, den Namen der Bäckerei im Fall des Ignorierens von Kritik-E-Mails an die Presse weiterzugeben: für den Staatsanwalt „Nötigung". (Quelle: Irene Brickner, DER STANDARD; Printausgabe, 8.6.2009)

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Aktualisiert am: 09.06.2009 20:16
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