Tierschützer stellen Schweinebauern an den Pranger

Die Landwirtschaftskammer Steiermark stellt klar, dass die Anschuldigungen von Tierschützern, die Schweinebauern würden ihre Tiere schlecht halten, nicht gerechtfertigt ist. Die Tierschützer wollen ihre Spendenkassa mit überspitztem Populismus auffetten, so die LK Steiermark.
Österreichs Schweinebauern halten ihre Tiere gesetzeskonform, die Anschuldigungen der Tierschützer seien von der Hand zu weisen, so die LK.
Österreichs Schweinebauern halten ihre Tiere gesetzeskonform, die Anschuldigungen der Tierschützer seien von der Hand zu weisen, so die LK.
Die Landwirtschaftskammer weist die Anwürfe radikaler Tierschützer, wonach die Schweinebauern ihre Tiere schlecht halten würden, auf das Schärfste zurück. Die Aktivisten wollen mit überspitztem Populismus auf Kosten der Bauern ihre Spendenkassa auffetten. Bei nächtlichen Stalleinbrüchen haben die radikalen Tierschützer zuletzt viel Tierleid angerichtet. „Die etwas mehr als 8.000 Schweinebauern halten und betreuen ihre Tiere sehr gut und gehen im tagtäglichen Kontakt auf die spezifischen Bedürfnisse der Tiere ein. Das bestätigen auch die Behörden, die die hohen gesetzlich festgelegten Tierschutzstandards mehrfach kontrollieren“, stellt die Landwirtschaftskammer klar. Das geltende Bundestierschutzgesetz ist eines der strengsten in Europa und wurde 2005 in breiter Übereinstimmung von den vier Parlamentsparteien SPÖ, ÖVP, FPÖ und Grünen beschlossen. Allfällige Verstöße werden von den Behörden kompromisslos sanktioniert.

Schweinemaststall Attendorf
Keine Nachteile für Bevölkerung, bestätigen Gutachter. Auch die Vorwürfe gegen den geplanten Schweinestall in Attendorf sind haltlos. Alle von Experten erstellten Gutachten beweisen, dass der gewählte Standort bestmöglich geeignet ist und sich keine Nachteile für die Bevölkerung ergeben. Der Betreiber erfüllt selbstverständlich alle Anforderungen hinsichtlich des Tierschutzes: „Zum Beispiel bekommen die Tiere, um die natürlichen Instinkte zu befriedigen, Beschäftigungsmaterial und für ein optimales Stallklima sorgt eine moderne Lüftungsanlage“.

Fatale Folgen für heimische Lebensmittel
Arbeitsplätze gehen verloren – Schnitzel kommt aus dem Ausland. Die Aktivisten blenden die Folgen ihres Handelns aus. „Wenn die Schweinebetriebe zum Zusperren gezwungen werden, stehen 12.000 Arbeitsplätze auch außerhalb der Landwirtschaft auf dem Spiel. Außerdem ist die heimische Versorgung nicht mehr gesichert – das Schnitzel kommt dann aus dem Ausland. Ob dieses dann frisch ist, eine gute Qualität hat und streng kontrolliert wird, ist dann nicht mehr nachvollziehbar. Kurz: Arbeitsplätze werden exportiert, Tierleid wird importiert“, warnt die Landwirtschaftskammer.


Aktualisiert am: 20.07.2012 11:32
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