Tiergesundheitsdienst: Verfahren zur Zertifizierung der PRRS-Unverdächtigkeit

Das Porzine Reproduktive und Respiratorische Syndrom (PRRS) stellt eine der bedeutendsten Erkrankungen für die Schweineproduktion weltweit dar.
Durch die Zusammenarbeit von internationalen Schweinegesundheitsdiensten soll eine einheitliche und unabhängige Zertifizierung von PRRS-unverdächtigen Besamungssationen bzw. Zuchtbetrieben erfolgen. Im Rahmen eines Projektes der Arbeitsgruppe PRRS der Schweinegesundheitsdienste (Deutschland, Österreichs, der Schweiz, Luxemburgs, Belgiens und der Niederlande) wurde ein Verfahren entwickelt und umgesetzt, die PRRS-Unverdächtigkeit von Besamungsstationen und Zuchtbetrieben zu zertifizieren.

Ziel des Verfahrens: PRRS-Unverdächtigkeit

Ziel des Projektes der SGDs ist eine Harmonisierung der Feststellung der Unverdächtigkeit von PRRSV, durchplanmäßiges Monitoring und Maßnahmen zur Steigerung der biologischen Sicherheit von Besamungsstationen und Zuchtbetrieben. Dies dient dem Zweck der Erhöhung der Transparenz im Zuchttiergeschäft. Das Projekt stellt somit einen innovativen Ansatz bezüglich PRRSV-Sanierungskonzepten dar, da großer Wert auf die Vergleichbarkeit von Untersuchungsergebnissen gelegt wird.

Wie das Verfahren genau aussieht und wann eine Zertifizierung der PRRS-Unverdächtigkeit durch den jeweiligen Tiergesundheitsdienst erfolgt können Sie im Artikel von Dr. Hendrik Nienhoff und Dr. Sylvia Baier unter folgendem Link nachlesen: Erarbeitung eines Verfahrens zur Zertifizierung der PRRS-Unverdächtigkeit von schweinehaltenden Betrieben (Quelle: Landwirtschaftskammer Niedersachsen)


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Aktualisiert am: 08.10.2010 15:05
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