Tierernährung: (Wieder-)Nutzung von Schlachtnebenprodukten in der Fütterung

Der Anteil eines Schlachttieres, der vom Menschen als Lebensmittel konsumiert wird, ist je nach Tierart sehr unterschiedlich, insgesamt aber seit Jahren rückläufig.
BSE-Krise: Verbot von Schlachtnebenprodukten in der Fütterung

Die nicht zum menschlichen Verzehr bestimmten Teile wurden in der Vergangenheit auf verschiedene Weisen fast vollständig als Rohstoffe genutzt. Die Verwertung der Schlachtnebenprodukte als Futtermittel galt einmal als ein positives Beispiel einer ökologisch ausgerichteten Kreislaufwirtschaft – bis zur BSE-Krise. Die Tierseuche führte zu einem fast vollständigen Verbot, Schlachtnebenprodukte als Futtermittel bei Lebensmittel liefernden Tieren zu verwerten.

(Wieder-)Nutzung von Schlachtnebenprodukten

Zehn Jahre nach dem „Verfütterungsverbot“ werden Experten im Rahmen eines Kongresses an der Tierärztlichen Hochschule Hannover (D) einen kritischer Blick zurück werfen und Fragen nach den Perspektiven für eine Verwertung von Schlachtnebenprodukten als Rohstoff, Dünger und Substrat oder als Futtermittel für Nutztiere diskutieren.

Der Kongress findet Anfang Februar 2011 auf der Tierärztlichen Hochschule Hannover (D) statt. Unter folgendem Link können Sie sich die Programmpunkte der Veranstaltung ansehen: Programm: Nutzung von Schlachtnebenprodukten (Quelle: aho online)


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Aktualisiert am: 09.12.2010 21:36
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