Tee selbst herstellen

Tee mit Kräutern aus dem eigenen Garten kann die Produktpalette ergänzen und bietet viel Platz für Kreativität. Lesen Sie hier, was es bei der Herstellung Ihrer ganz persönlichen Teemischung zu beachten gibt.
Tee aus den eigenen Kräutern kann die eigene Produktpalette ergänzen. (Foto: Foto: Yulia Davidovich/shutterstock.com)
Tee aus den eigenen Kräutern kann die eigene Produktpalette ergänzen. (Foto: Foto: Yulia Davidovich/shutterstock.com)
Auf den meisten Höfen gibt es einen Kräutergarten, der in den warmen Monaten oft mehr abwirft, als man verbrauchen kann. Um die sommerliche Pracht bestmöglich zu nutzen, ist die Herstellung eigener Teemischungen eine gute Möglichkeit. So können getrocknete Kräuter mit relativ wenig Aufwand zu einem zusätzlichen Produkt veredelt werden, das sich im Hofladen oder als Geschenk für besondere Kunden und Freunde ausgezeichnet macht. Bei der Mischung von Kräutertee können Sie Ihrer Fantasie freien Lauf lassen, Neues probieren und so vielleicht Ihren ganz individuellen Hoftee kreieren. Tee- und Gewürzkräuter sowie Blüten zählen (auch getrocknet) zu den landwirtschaftlichen Urprodukten. Beim Verkauf von Tee ist es wichtig, ihn als Lebensmittel zu betrachten (nicht als Arzneimittel) und die geltenden Vorschriften zur korrekten Kennzeichnung zu berücksichtigen. Tee im engeren Sinne stammt laut österreichischem und deutschem Lebensmittelbuch ausschließlich aus Blättern, Blattknospen und zarten Stielen des Teestrauches (Camellia sinensis L.O. Kuntze) aus der Familie der Teegewächse. Was landläufig als Kräutertee bekannt ist, gehört eigentlich zu den sogenannten teeähnlichen Erzeugnissen. Darunter fallen Pflanzenteile, die nicht vom Teestrauch stammen und die dazu bestimmt sind, in der Art wie Tee verwendet zu werden.

Richtige Kennzeichnung beachten
Die Bezeichnung „-tee“ ist für teeähnliche Erzeugnisse in Verbindung mit den Namen der jeweiligen verwendeten Pflanze erlaubt (z.B. Pfefferminztee). Werden zwei Pflanzenarten verwendet, werden beide in der Bezeichnung angeführt, z.B. „Hagebuttentee mit Hibiskus“. Wenn Sie mehr verschiedene Pflanzen verwenden, wird die Mischung nach den überwiegend verwendeten Pflanzenteilen benannt, z.B. Kräutertee, Früchtetee oder Blütentee. Im Österreichischen Lebensmittelcodex bzw. im Deutschen Lebensmittelbuch sind die Pflanzenteile angeführt, die üblicherweise für teeähnliche Erzeugnisse verwendet werden. Hier finden Sie auch eine Liste verbotener Pflanzen und Pflanzenteile.

Mehr wichtige Informationen über die Herstellung und den Verkauf von Tee lesen Sie im vollständigen Artikel im LANDWIRT 24/2017. Bestellen Sie hier kostenlos und unverbindlich Ihr Probeheft Ausgabe 24/2017 (solange der Vorrat reicht)

Autor: Birgit Lang
Aktualisiert am: 07.12.2017 08:25
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